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Internationaler Workshop zur Gesundheit

21.06.2013
In Erfurt trafen sich internationale Wissenschaften, um sich über den Zugang zu Gesundheitssystemen auszutauschen.
Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt hatte in der vergangenen Woche internationale Gäste aus Botswana, Südafrika, Polen, der Ukraine, Indien, Israel, den USA und natürlich Deutschland zu Gast. Sie waren Teilnehmende an einem Workshop mit dem Titel „Access to Health Care Services – Health and disparities” (Der Zugang zum Health Care Services - Gesundheit und Ungleichheiten).

Organisiert vom Dekan der Erfurter Fakultät, Prof. Dr. Friso Ross (Recht der Sozialen Arbeit) und vom Vizepräsidenten der FH, Prof. Dr. Ronald Lutz (Menschen in besonderen Lebenslagen) gab es Vorträge über - HIV/AIDS und das Gesundheitssystem in Botswana,
- die Zusammenarbeit zwischen sozialen (Arbeits-) Diensten und Gesundheitsdiensten in Polen,
- die Entstehung eines neuen Gesundheits-Modells in der Ukraine, - Gesundheit und Ungleichheiten in den USA,
- Indiens Erfahrungen mit einer Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung in der Provinz Uttar Pradesh,
- den Zugang zum Gesundheitssystem in der Republik Südafrika,
- misshandelte Frauen in Südafrika: Offenlegung und Erfahrungen von Hilfesuchenden sowie
- die Gesundheitsförderung im israelischen Bildungssystem.

Am 11. Juni besichtigten die Teilnehmenden gemeinsam mit Studierenden der FH Erfurt und aus den USA das Evangelische Diakonissenkrankenhaus in Leipzig, ein Haus der Grund- und Regelversorgung. Es steht für die Versorgung in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie/unfallchirurgische Orthopädie sowie Anästhesie und Intensivmedizin und betreut zudem die Bereiche der Frauenheilkunde/Geburtshilfe, HNO-, Augenkrankheiten, Anästhesiologe, Angiologie und Urologie.

Kontakt: Prof. Dr. Ronald Lutz, lutz@fh-erfurt.de

Roland Hahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-erfurt.de

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