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Interkommunale Kooperation, Shared Services und öffentlich-öffentliche Partnerschaften

01.11.2010
Terminhinweis: Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag
3./4. Februar 2011 in Berlin

Die Ansprüche an kommunale Verwaltungsleistungen steigen, gleichzeitig stehen dafür nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Ein großer Teil der kommunalen Aufgaben in allen Kommunen (zumindest des jeweiligen Bundeslandes) muss nach den gleichen gesetzlichen Grundlagen wahrgenommen werden.

Genau dies eröffnet bei konsequentem Einsatz von Informationstechnologien große Rationalisierungspotenziale, nicht nur bei den "Massengeschäften", sondern auch bei anspruchsvolleren Verwaltungsleistungen.

Interkommunale Kooperation, die Ausgliederung von Verwaltungsaufgaben in eigenständige Shared-Services-Einheiten und öffentlich-öffentliche Kooperationen versprechen neue Möglichkeiten zur Umsetzung transparenter Verwaltungsabläufe, eine bessere Orientierung der Angebote auf Kundenwünsche und damit eine bessere Servicequalität. Was steckt hinter diesen Versprechungen? Das Difu bietet zu diesem aktuellen Thema in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag ein Seminar an, in dem Erfahrungen, Lösungswege und gute Beispiele aus und für die öffentliche Verwaltung vorgestellt werden. Anhand von Praxisbeispielen werden typische Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten erörtert.

Das Seminar behandelt aktuelle Problemstellungen und Lösungsansätze sowie grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit von Kommunen bei ihrer Aufgabenwahrnehmung.

Dazu zählen unter anderem folgende Themen:

- Organisatorische Aspekte der interkommunalen Zusammenarbeit
- Gemeinsame Ämter mehrerer Kommunen
- Zusammenarbeit im IT-Bereich
- Shared Services
- Europäische Erfahrungen mit interkommunalen Dienstleistungszentren
- Rechtliche Aspekte interkommunaler Kooperation
- Gemeinsame Beschaffung
Im Seminar werden Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis im Umgang mit interkommunaler Kooperation, Shared Services und öffentlich-öffentlichen Kooperationen vorgestellt und diskutiert.
Teilnehmerkreis:
für Personal- und Organisationsdezernenten, Führungs- und Fachpersonal aus Hauptämtern, Personal- und Organisationsämtern, Stabsstellen für interkommunale Kooperation sowie IT-Verantwortliche
Seminarleitung:
Dr. phil. Holger Floeting
Programmflyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_
interkomm_kooperation.programm.pdf
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin
Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/seminaranmeldung-interkommunale-kooperation-shared.html
Ansprechpartnerin/Fragen zur Veranstaltung:
Sylvia Bertz
Tel.: 030/39001-258
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: bertz@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen gGmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 15
10969 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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