Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Interaktive Workshops zum digitalen Wissen

02.10.2014

Wie können verantwortungsvolle Innovationen in der digitalen Gesellschaft aussehen? Diese Frage stellt das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Kooperation mit dem FabLab Karlsruhe e.V. Eine Nachwuchswissenschaftlerin und ein Nachwuchswissenschaftler des ITAS veranstalten zwei interaktive Workshops am 11. Oktober und am 8. November 2014. Zu diesen Workshops und der Abschlussveranstaltung am 22. November 2014 sind alle Interessierten willkommen. Das Projekt wurde im deutschlandweiten Hochschulwettbewerb „Mehr als Bits und Bytes“ ausgezeichnet.

Die Suchmaschine Google scheint alles zu finden, das soziale Netzwerk Facebook scheint alles über uns und unsere Freunde zu wissen, Wikipedia scheint ein Lexikon über die ganze Welt bereitzustellen. Doch die Zukunft ist offen: Wie soll die weitere Digitalisierung unseres Wissens aussehen – und wie nicht?


In den Workshops testen Interessierte die Möglichkeiten öffentlich zugänglicher digitaler Fabrikation, beispielsweise mit 3-D-Drucker oder Laser-Cutter

Grafik: Antje Di Foglio

Julia Hahn und Christoph Schneider vom ITAS diskutieren dieses Thema gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit. Zum Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft organisieren sie in ihrem Projekt „Welches Wissen wollen wir“ zwei interaktive Workshops, in denen Sozialwissenschaftler, Mitglieder des FabLab Karlsruhe und interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen, um über Wissen, Verantwortung und Innovation zu diskutieren, die neuen technischen Möglichkeiten des Teilens von Wissen auszuprobieren und ein „Manifest des digitalen Wissens“ zu gestalten. Eine Abschlussveranstaltung stellt dieses Manifest vor.

Weitere Informationen: http://www.fablab-karlsruhe.de/projekte;
Anmeldung zu den Workshops: julia.hahn@kit.edu

1. Workshop am 11. Oktober 2014, 14 bis 18 Uhr, im FabLab Karlsruhe (Alter Schlachthof 13a): Was ist digitales Wissen, und was ist digitale Fabrikation? Gemeinsam nähern sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den unterschiedlichen Dimensionen digitalen Wissens. An 3-D-Druckern, einem Laser-Cutter und anderen Geräten des FabLab Karlsruhe testen sie die Möglichkeiten öffentlich zugänglicher digitaler Fabrikation. Ein erster Entwurf für das Manifest entsteht.

2. Workshop am 8. November 2014, 14 bis 18 Uhr, im FabLab Karlsruhe (Alter Schlachthof 13a): Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten die finale Fassung des Manifests und lernen unterschiedliche verantwortungsvolle Innovationsideen kennen. Zudem bauen sie mit den Mitteln des FabLabs Exponate, welche die Themen der Workshops aufgreifen.

Manifesto Release Party am 22. November 2014, 19 Uhr, im Perfekt Futur (Karlsruhe, Alter Schlachthof 39): Bei dieser Abschlussveranstaltung präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Manifest und die weiteren Ergebnisse der Workshops einer breiten Öffentlichkeit. Getränke und Musik begleiten den Austausch bis in die Nacht.

Mit ihrem Projekt „Welches Wissen wollen wir? Verantwortungsvolle Wege, gemeinsam digitales Wissen zu gestalten“ haben Julia Hahn und Christoph Schneider einen von 15 Preisen im deutschlandweiten Hochschulwettbewerb „Mehr als Bits und Bytes – Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit“ gewonnen. Das Preisgeld von 10.000 Euro ermöglicht den jungen Forschern, ihre Ideen zu verwirklichen. Organisiert wurde der Wettbewerb von Wissenschaft im Dialog im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Digitale Pressemappe zum Wissenschaftsjahr 2014

Ob in der Kommunikation, der Energieversorgung oder der Mobilität, in der Industrie, im Gesundheitsbereich oder in der Freizeit: Digitale Technologien sind längst Teil unseres Alltags, sie eröffnen neue Möglichkeiten und bieten Lösungen für gesellschaftliche Probleme. Gleichzeitig stellen sie uns vor Herausforderungen. Chancen und Risiken stehen im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft. Am KIT beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen mit den vielfältigen – technischen und gesellschaftlichen – Aspekten der Digitalisierung. Kurzporträts, Presseinformationen und Videos dazu bietet die digitale Pressemappe des KIT zum Wissenschaftsjahr:
http://www.pkm.kit.edu/digitalegesellschaft

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6 000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Weitere Informationen:

http://www.kit.edu/kit/pi_2014_15741.php

Monika Landgraf | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Dritter Workshop „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit“
12.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Leise und effektiv!
09.01.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau