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Integrierte Stadtentwicklung - eine Standortbestimmung

08.09.2009
Integrierte Stadtentwicklung erlebt derzeit eine Renaissance, unter anderem befördert durch die Bund-Länder-Programme Soziale Stadt sowie Stadtumbau West und Ost. Auch in der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt und im Zusammenhang mit der Etablierung einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik spielen integrierte Ansätze eine zentrale Rolle.

Dabei zeigt sich ein Trend zur Neudefinition und -ausgestaltung kommunaler integrierter Stadtentwicklung, um aktuellen Herausforderungen durch Globalisierung und demographischen Wandel besser begegnen zu können.

Es wird jedoch deutlich, dass heutige Ansätze - im Gegensatz zu Integrierter Stadtentwicklungsplanung (STEP) der 1960er und 1970er Jahre - oftmals wesentlich projekt- bzw. umsetzungsorientierter sind. Je nach Anlass haben sie eine gesamtstädtische und/oder teilräumliche Ausrichtung, verfolgen teilweise eher sektorale Ziele in einem integrativen Umfeld und zeigen eine Vielfalt unterschiedlicher "Governance"-Formen auf.

"Die" integrierte Stadtentwicklungsplanung ist somit einer Vielfalt neuer integrierter Ansätze gewichen. Mit dieser Vielfalt geht auch eine gewisse "Begriffsschwächung" einher, was genau unter "dem" Integrativen oder Integrierten zu verstehen ist.

Vor diesem Hintergrund soll mit der Veranstaltung eine Standortbestimmung integrierter Stadtentwicklung in deutschen Kommunen vorgenommen werden. Dabei wird es unter anderem um die Fragen gehen,

+++ welche Elemente "das Integrierte" auszeichnen,

+++ welche inhaltliche und organisatorische Spannbreite integriertes Handeln aufweisen kann,

+++ welche Chancen, aber auch welche Einschränkungen damit verbunden sind und

+++ welche Erwartungen etwa hinsichtlich Problemlösungen und Ressourceneinsatz als realistisch gelten können.

Zielgruppen: Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadterneuerung und Stadtplanung, Organisationsentwicklung und Steuerung, Jugend und Soziales sowie sonstigen Fachbehörden, Ratsmitglieder, Planungsbüros

Seminarleitung: Thomas Franke und Wolf-Christian Strauss, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Hartmut Thielen , Deutscher Städtetag

Programmdetails, Anmeldung und Konditionen:

http://www.difu.de/seminare/09_integrierte_stadtentwicklung.programm.pdf

Veranstaltungssekretariat: Bettina Leute, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Postfach 120321, 10593 Berlin, Telefon: 030/39001-148, Telefax: 030/39001-241, leute@difu.de

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag

Veranstaltungsort: Novotel am Tiergarten, Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin

Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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