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Inklusion statt Integration

17.09.2013
Akueller Entwicklungsstand einer Herausforderung für das deutsche Schulsystem
Terminhinweis: Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag (Wiederholungsseminar) 11. - 12. November 2013 in Berlin

Die Auswirkungen der seit März 2009 rechtlich verbindlichen Inhalte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und des dazu gehörigen Fakultativprotokolls auf das gesamte deutsche Schulsystem sind erheblich. Zwar steigt in vielen Bundesländern mittlerweile der Anteil der behinderten Schülerinnen und Schüler, die integrativ unterrichtet werden.

Gleichzeitig wird allerdings trotz demographisch bedingt sinkender Schülerzahlen bei immer mehr Kindern und Jugendlichen die Notwendigkeit sonderpädagogischer Förderung gesehen. Die insgesamt noch geringe Quote der bisher integrativ lernenden Kinder und Jugendlichen wird vielfach damit begründet, dass die personellen, sachlichen und organisatorischen Voraussetzungen für integrativen Unterricht an zahlreichen Schulen weder vorliegen noch geschaffen werden können.

Soll die UN-Konvention im Schulbereich konsequent umgesetzt werden, so bedarf es vor allem eines Gesamtkonzeptes, das über Regelungen zur Ausrichtung der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, die Vorhaltung erforderlicher pädagogischer/pflegerischer Ergänzungskräfte, angemessener Lehr- und Lernmaterialien auch die notwendige Finanzierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen beinhalten muss, da die UN-Konvention nicht unerhebliche Auswirkungen auf die kommunalen Schulträger im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Schulentwicklungsplanung sowie die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Inklusion im Rahmen der schulrechtlichen Zuständigkeiten haben dürfte.

Im Seminar sollen daher u.a. erörtert werden,

- was Inklusion für das bisherige Schulsystem bedeutet,
- welche Konsequenzen die UN-Konvention für die kommunalen Schulträger hat,
- welche Kosten mit einer Umsteuerung im Sinne eines inklusiven Schulsystems verbunden sein könnten.
Leitung:
Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp, Deutsches Institut für Urbanistik, Beigeordneter Klaus Hebborn, Deutscher Städtetag (DST), Berlin
Programm mit Detailinfos und Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2013-11-11/inklusion-statt-integration-aktueller-entwicklungsstand.html
Teilnehmerkreis:
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Schule, Jugend, Soziales, Kultur, Stadtentwicklung, Finanzen sowie Ratsmitglieder
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Ansprechpartner/Anmeldung:
Sylvia Bertz
Tel.: 030/39001-258
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: bertz@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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