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Initialworkshop zu Demografieforschung an der EUFH

09.04.2014

Im Rahmen des Förderprogramms FH Struktur 2014 des NRW-Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) hatte die Europäische Fachhochschule (EUFH) kurz vor dem Jahreswechsel den Zuschlag für ein Forschungsprojekt bekommen, das sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Qualität der Lebensmittelversorgung beschäftigt. Das Forschungsprojekt ist Teil der intensiven Demografie-Forschung an der Hochschule. Jetzt trafen sich die mit der EUFH eng zusammenarbeitenden Impulsgeber aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu einem Initialworkshop auf dem Campus in Brühl.

„Ich bin begeistert vom großen Engagement aller Beteiligten“, freute sich Prof. Dr. Tanju Aygün, Studiendekan des Fachbereichs Handelsmanagement an der EUFH in Neuss, der das interdisziplinäre Projekt leitet.


Impulsgebertreffen an der EUFH

„Der Tag hat uns die Gelegenheit gegeben, die Sichtweise unserer Partner im Forschungsprojekt einmal gründlich und im direkten Dialog kennen zu lernen. Dabei haben wir schon einige neue Blickwinkel entdeckt.“

In drei parallelen Workshops führten die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter aller Fachbereiche Gespräche mit den Impulsgebern. 

Die Zusammenarbeit der Fachbereiche Handels-, Industrie- und Logistikmanagement sowie Wirtschaftsinformatik ist die Besonderheit dieses Forschungsprojekts, bei dem sich Wissenschaft, Theorie und Praxis eng miteinander verzahnen.

Die Wissenschaftler der EUFH forschen gemeinsam mit externen Wissenschaftspartnern, mit Unternehmen verschiedener Branchen und mit Verbänden und öffentlichen Organisationen. „Die hervorragende Zusammenarbeit aller Fachbereiche mit externen Partnern ist typisch für die EUFH“, so Prof. Dr. Birger Lang, Präsident der Hochschule.

„Sie zeigt das große Potenzial unserer Hochschule und wird sicherlich zu spannenden und für die Praxis sehr nützlichen Forschungsergebnissen führen.“

Schon zeichnen sich einige spannende Forschungsfragen ab, die aus den Reihen der Praxis ins Spiel gebracht wurden. Beispielsweise scheint es so zu sein, dass Senioren sich ganz und gar nicht freuen, wenn „Seniorenbrot“ im Handelssortiment angeboten wird.

Was eigentlich gut und kundenfreundlich gemeint ist, kann leicht als Diskriminierung aufgefasst werden. Es scheint ein Anliegen von Senioren zu sein, mit ihren ganz besonderen Stärken und keineswegs mit irgendwelchen Schwächen wahrgenommen zu werden. Solchen und vielen anderen Impulsen aus der Praxis gilt es für die Forscher nun nachzugehen.

Weitere Informationen:

http://www.eufh.de

Renate Kraft | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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