Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HoF-Workshop: Forschungs- und Technologietransfer in den neuen Steuerungsmodellen

12.03.2012
Im Rahmen des BMBF-Programms Wissenschaftsökonomie untersuchen das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Technologiestiftung Berlin, mit welchen Steuerungsinstrumenten die Länder den Wissens- und Technologietransfer fördern. Am 17. April werden auf einem Workshop in Wittenberg Ergebnisse präsentiert und Ansätze zur Weiterentwicklung der Transferförderung diskutiert.

Neben Forschung und Lehre gehört der Forschungs- und Technologietransfer zu den gesetzlich verankerten Aufgaben der Hochschulen in allen Bundesländern. Die Politik trägt damit der Bedeutung von Forschungstransfer für die Innovationsfähigkeit der Volkswirtschaft Rechnung.

Ein funktionierender Wissens- und Technologietransfer bildet die Grundlage der Innovationsfähigkeit wissensbasierter Ökonomien. Er kann nur dort funktionieren, wo einerseits neues Wissen produziert wird und andererseits Unternehmen dieses neue Wissen als Quelle ihrer Innovationsprozesse nutzen.

Mit der Einführung der Neuen Steuerungsmodelle in der Beziehung zwischen Ländern und Hochschulen verändern sich die Instrumente und Mechanismen, mit denen die Länder Transfer fördern können. Neben Anweisungen sowie institutioneller und Prgramm-Förderung treten vor allem die Leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM) und Zielvereinbarungen als neue Steuerungsinstrumente. Wie können nun diese neuen Instrumente optimal zur Förderung von Forschungs- und Technologietransfer eingesetzt werden?

Die Technologiestiftung Berlin (TSB) und das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersuchen im Rahmen des Projektes HoFiTrans die Steuerungsinstrumente in allen Bundesländern in Bezug auf den Forschungs- und Technologietransfer. Die ersten Ergebnisse der Studie werden auf dem Workshop vorgestellt und es wird gemeinsam mit Praktiker/innen und Forscher/innen diskutiert, wie die Hochschulsteuerung so weiterentwickelt werden kann, dass sie den Forschungs- und Technologietransfer optimal fördert.

Diskutieren werden unter anderem:
Christian Schneijderberg (INCHER Kassel): Technologieförderung im internationalen Vergleich
Michael Jaeger/Susann In der Smitten (HIS): Gestaltungsspielräume von Mittelverteilungsmodellen
Adolf M. Kopp (TSB Berlin): Technologieförderung durch Netzwerkarbeit
Gunter Quaißer (HoF): Forschungs- und Technologieförderung im Ländervergleich
Wir planen eine Posterwand und ermutigen Kolleginnen und Kollegen, die im Themenfeld Hochschulsteuerung und Transfer forschen, Poster vorzuschlagen.

Workshop: Dienstag, 17. April 2012 in der Stiftung Leucorea Wittenberg

Programm: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/ProgrammTransfer20120417.pdf

Rückfragen und formlose Anmeldung bis 6.4.2012 bei Karsten König karsten.koenig@hof.uni-halle.de / 03491 466 211

HoF Wittenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.hof.uni-halle.de/aktuelles.htm
http://ww.hof.uni-halle.de/projekte/hochschulsteuerung.htm#hofitrans

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zu Einblicken in die unterschiedlichen Ebenen des 3D-Druckens und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten - 2017
26.04.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Praxisworkshop Mikrooptische Beleuchtungsanwendungen, 12.09.17 in Göttingen
24.04.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

Fighting drug resistant tuberculosis – InfectoGnostics meets MYCO-NET² partners in Peru

28.04.2017 | Event News

Expert meeting “Health Business Connect” will connect international medical technology companies

20.04.2017 | Event News

Wenn der Computer das Gehirn austrickst

18.04.2017 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Wireless power can drive tiny electronic devices in the GI tract

28.04.2017 | Medical Engineering

Ice cave in Transylvania yields window into region's past

28.04.2017 | Earth Sciences

Nose2Brain – Better Therapy for Multiple Sclerosis

28.04.2017 | Life Sciences