Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0: NIT bearbeitet die Themen Beschäftigung & Qualifikation

30.03.2015

Was bedeutet Industrie 4.0 für die Mitarbeiter von morgen? Welche Auswirkungen hat die zunehmende Automatisierung auf Qualifikation, Beschäftigung und Organisation? NIT und TUHH thematisieren dies im Rahmen der Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0, die von der Handelskammer Hamburg und den regionalen Industrieverbänden initiiert worden ist.

Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution und befasst sich mit der Entwicklung zu immer größerer Autonomie von Produktionsprozessen. Große Fortschritte bei der Robotik, der künstlichen Intelligenz und den Datennetztechnologien verringern die Grenzen zwischen der virtuellen und der realen Welt. So werden flexiblere und effektivere Produktionsabläufe möglich.

Die Entwicklungen von Industrie 4.0 bieten damit Chancen und Herausforderungen auch für die Unternehmen in Hamburg und der Metropolregion. Diese sollen in der von der Handelskammer Hamburg und den regionalen Industrieverbänden IVH, ZVEI, VDMA und VDI gegründeten Dialogplattform Industrie 4.0 identifiziert, diskutiert und genutzt werden.

Die Dialogplattform Industrie 4.0 bietet einen Rahmen, in dem sich Wissenschaft und Unternehmen gemeinsam mit der zielgerichteten (R)Evolution von Industrie 4.0 beschäftigen und handfeste Meilensteine in wesentlichen Teilbereichen dieser Gesamtentwicklung selbst setzen können. Der Initial-Workshop hat im März 2015 in der Handelskammer Hamburg stattgefunden. Nach einer kurzen Einführung „Was ist Industrie 4.0?“ wurde in vier Arbeitsgruppen zu folgenden Themenfeldern gearbeitet:

- Automatisierung in der Produktion
- Was ändert sich in der Logistikkette?
- Anforderungen an IT und Kommunikation
- Auswirkungen auf Qualifikation, Beschäftigung und Organisation

Prof. Dr. Wolfgang Kersten vom Institut für Logistik und Unternehmensführung der Technischen Universität Hamburg hat die Federführung des Workshops „Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Qualifikation, Beschäftigung und Organisation“ übernommen, in Zusammenarbeit mit Verena Fritzsche, Geschäftsführerin des NIT Northern Institute of Technology Management. Während der Veranstaltung wurden bereits erste Ideen gesammelt, u.a. wurde das Thema „Führung“ als wichtiges Element identifiziert.

„Gerade hier weist das NIT als Managementschmiede für Ingenieure umfangreiche Expertise auf“, sagt Verena Fritzsche. Die Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten dieses Themenfeld weiter erörtern und Handlungsempfehlungen für Unternehmen erarbeiteten. Vertreter von Unternehmen und Institutionen, die sich der Arbeitsgruppe anschließen möchten, wenden sich bitte per Mail an die Workshopleitung: verena.fritzsche@nithh.de.

Begleitend zur Dialogplattform Industrie 4.0 führt das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) eine Studie mit dem Titel „Potenziale von Industrie 4.0 für die Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg“ durch. Grundlage ist dabei eine Unternehmensbefragung, die in den kommenden Wochen durchgeführt wird. Ergebnisse werden im September 2015 erwartet.

Über das NIT
Am NIT Northern Institute of Technology Management in Hamburg lernen Ingenieure aus aller Welt, Managementaufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg bietet das private Institut seit 1999 ein englischsprachiges Studienprogramm mit zwei vollwertigen Masterabschlüssen an: Engineering und Technology Management. Jährlich schließen 30 High Potentials ihr Studium ab, darunter Stipendiaten von Unternehmen und Stiftungen. Das MBA-Programm können erfahrene Ingenieure auch berufsbegleitend absolvieren. Darüber hinaus entwickelt das NIT maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Industrieunternehmen. www.nithh.de

Weitere Informationen:

http://www.hk24.de/servicemarken/branchen/industrieplatz_hamburg/Industrie_4_0/H... - die offizielle Seite der Plattform

Katrin Meyer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Markierung für Krebsstammzellen

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Da haben wir den Salat: Erste Ernte aus aufbereitetem Abwasser im Forschungsprojekt HypoWave

20.02.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Die Brücke, die sich dehnen kann

20.02.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics