Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Karten für Verbraucher: Die eSIM macht Handy-Kunden unabhängig vom Anbieter

21.12.2012
Themen beim Fraunhofer-SmartCard Workshop 2013: Embedded SIM-Karten für Mobiltelefone, Smart Grid und neue kryptographische Verfahren

Mobiltelefone sollen zukünftig mit einer fest eingebauten SIM-Karte ausgestattet werden. Das bedeutet das Ende für die herkömmliche Kundenbindung per SIM, denn mit der eSIM (Embedded SIM) können sich Handy-Nutzer den jeweils günstigsten Anbieter auswählen.

Technisch ist das möglich, weil sich mit der eSIM automatisch „over-the-air“ (OTA) das gewünschte Anbieterprofil auf das Handy laden lässt. Wann und wie die eSIM kommen wird, darüber diskutieren Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft am 6. und 7. Februar 2013 auf dem SmartCard Workshop am Fraunhofer SIT in Darmstadt.

„Die eSIM könnte die mobile Smartcard-Welt revolutionieren“, erklärt Smartcard-Experte Ulrich Waldmann vom Fraunhofer SIT. „Das Thema eSIM wird mit großem Aufwand vorangetrieben, sowohl von Netzbetreibern als auch anderen Branchen, etwa Chipherstellern.“

Ein zweiter Schwerpunkt des Workshops bildet das Thema Smart Grid: Das dezentrale intelligente Stromnetz der Zukunft soll dafür sorgen, dass Stromerzeuger, Speicher, Stromzähler und elektrische Geräte miteinander kommunizieren können. Experten informieren in Darmstadt über die Absicherung dieser sensiblen Systeme mittels Smartcard-basiertem Sicherheitsmodul und zeigen, wie sich die Manipulation von intelligenten Stromzählern (Smart Metern) verhindern lässt.

Das SHA-3-Verfahren, ein neues Hash-Verfahren für Signaturkarten, wird ebenso auf dem Workshop vorgestellt wie neueste Entwicklungen zum sicheren mobilen Bezahlen mittels kontaktloser Funktechnik. Der Entwurf der EU-Verordnung zur eID (elektronische Identifizierung) und zu Vertrauensdiensten ist in der Smartcard-Branche umstritten: Vertreter verschiedener Unternehmen diskutieren in Darmstadt über die Zukunft der elektronischen Signatur in Europa.

Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Internet unter http://www.smartcard-workshop.de . Die Teilnahme am Workshop kostet 590 Euro. Für akkreditierte Journalisten ist die Teilnahme kostenlos. Wer in diesem Jahr am SmartCard-Workshop und am OMNICARD-Kongress Mitte Januar teilnimmt, erhält erstmals auf beide Veranstaltungen einen Rabatt von 20 Prozent.

Oliver Küch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.smartcard-workshop.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten