Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was Glasfasern alles können: Workshop zur Faseroptik am IPHT Jena

24.02.2012
Über 90 internationale und nationale Experten auf dem Gebiet der Faseroptik trafen sich am 23. Februar am Institut für Photonische Technologien (IPHT). Es wurden aktuelle Trends der Glasfaserherstellung vorgestellt und neue innovative Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten der Fasern diskutiert.

Die Hauptanwendungsfelder für Glasfasern liegen in der modernen optischen Telekommunikation, in der Sensorik sowie in der Lasertechnik. Optische Fasern werden kontinuierlich mit zunehmend komplexeren Kernstrukturen weiterentwickelt und ihre Funktionalität und Einsatzbereiche nehmen rasant zu.

Moderne Medizin- und Sensortechnik oder leistungsstarke Laserlichtquellen wären ohne sie undenkbar. “In dem Workshop konnten aktuelle Trends in der Faseroptik dargestellt, sowie die Vernetzung von Forschung und Industrie auf diesem Gebiet weiter voran getrieben werden”, so Professor Harmut Bartelt, Leiter der Forschungsabteilung Faseroptik am IPHT.

Aktuelle Schwerpunkte in der Forschung liegen auf grundlegenden Untersuchungen zu den Ausbreitungseigenschaften von Licht in Fasern, die noch dünner als ein menschliches Haar sein können. Aber auch die Stabilität der Strukturen unter extremen Bedingungen, wie starker Biegung und Dehnung, hohen Temperaturen oder unter Strahlungsbelastung wurde auf dem eintägigen Workshop diskutiert. Gelingt es, diese Stabilität zu erhöhen, könnte der Anwendungsbereich von Spezialfasern in der Sensorik (z. B. bei der Überprüfung von Gasturbinen oder in der Strukturüberwachung) sehr stark vergrößert werden.

Aber auch in der Bio- und Chemosensorik und in der Prozessmesstechnik spielen faseroptische Lösungen eine immer größere Rolle und sind damit auch in Lebens- und Umweltwissenschaften oder der medizinischen Diagnostik auf dem Vormarsch. „Bei uns am IPHT wächst deshalb der Forschungsschwerpunkt Faseroptik immer stärker mit dem Forschungs-schwerpunkt Biophotonik zusammen – eine Verbindung, die beide Seiten sehr befruchtet“, betont Prof. Dr. Jürgen Popp, Wissenschaftlicher Direktor des IPHT.

Durch seinen hauseignen Forschungs-Faserziehturm, einen der modernsten seiner Art in ganz Europa, wird am IPHT ein hoher Stand der Technologie für die Zukunft gesichert und die Position des Instituts als attraktiver Forschungspartner gestärkt.

Die Veranstaltung wurde mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) als Partner durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr.
Hartmut Bartelt Forschungsabteilung Faseroptik
Telefon +49 (0) 3641 206-200
Telefax +49 (0) 3641 206-299
hartmut.bartelt@ipht-jena.de

Dr. Andreas Wolff | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipht-jena.de/

Weitere Berichte zu: Anwendungsbereich Faser Faseroptik Forschungsabteilung Glasfaser IPHT Sensorik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018
23.11.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“
20.11.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intel und Universität Luxemburg kooperieren, um selbstfahrende Autos sicherer zu machen

24.11.2017 | Informationstechnologie

Wenn Blutsauger die Nase voll haben

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten