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Gender Mainstreaming - Wo stehen die Städte und Gemeinden?

04.05.2009
Spätestens seit Ende der 1990er Jahre steht die Einführung und Umsetzung von Gender Mainstreaming in den Kommunalverwaltungen auf der Agenda.

Gender Mainstreaming berührt dabei sowohl alle Maßnahmen, die die Behörden, Organisationen oder Einrichtungen selbst betreffen (interne Handlungsebene), als auch alle Aufgaben, die die Behörden auftragsgemäß für die Bevölkerung erfüllen (externe Handlungsebene). Die Integration der Perspektive der Gleichstellung der Geschlechter in diese vielfältigen kommunalen Politikbereiche, Aktivitäten und Maßnahmen erweist sich dabei als besondere Herausforderung.

Routinierte Integration, Konzentration auf Pilotprojekte oder Reduzierung auf allgemeine gesellschaftspolitische Bekenntnisse - die Bandbreite der möglichen Strategien und praxisorientierten Umsetzungsformen ist groß und die mittlerweile vorliegenden Erfahrungen mit der Umsetzung des Konzeptes unterschiedlich.

Am Beispiel ausgewählter Politikfelder stehen in dem Seminar Beiträge und Diskussionen zu strategischen Überlegungen bei der Einführung und Umsetzung von Gender Mainstreaming, konkrete Bespiele sowie gemeinsame Reflexionen über den Stand der Umsetzung im Mittelpunkt. Diskutiert werden sollen dabei u.a. folgende Fragen:

+++ Welche Qualitätsgewinne sind mit der Einführung von Gender Mainstreaming verbunden und wie können diese vermittelt werden?

+++ Worin liegen die Schwächen des Konzepts und welche Nachbesserungen erweisen sich als notwendig?

+++ Wie können Pilotvorhaben und Einzelprojekte zu einer Verstetigung der Prozesse führen?

+++ Wie verhalten sich Frauenpolitik und Gender Mainstreaming auf kommunaler Ebene zueinander und wie kann daraus eine fruchtbare Ergänzung werden?

Zielgruppen: Führungs- und Fachpersonal aus den Fachbereichen Bauen und Planen, Soziales, Jugend, Schule, Gesundheit, Personal und Organisation, Gleichstellungs-, Frauen- und Genderbeauftragte sowie Ratsmitglieder

Seminarleitung: Dr. Stephanie Bock, Dipl-Ing. Franciska Frölich von Bodelschwingh

Veranstaltungssekretariat: Bettina Leute, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Postfach 120321, 10593 Berlin, Telefon: 030/39001-148, Telefax: 030/39001-268, leute@difu.de

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH (Difu)
Tagungsort:
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de//seminare/seminarliste.phtml
http://www.difu.de/seminare/09gender.programm.pdf
http://www.difu.de

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