Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsam forschen - getrennt arbeiten

16.10.2009
Workshop Translationale Forschung in der Medizin im November in Hannover

Translationale Forschung ist in aller Munde. Derzeit scheinen jedoch Anspruch und Realität dieses modernen Forschungsansatzes in der Universitätsmedizin und den außeruniversitären Einrichtungen nicht völlig deckungsgleich.

Am 17. November 2009 wird auf dem gemeinsamen Workshop "Translationale Forschung in der Medizin - Rahmenbedingungen und Infrastrukturen" des Medizinischen Fakultätentages der Bundesrepublik Deutschland (MFT) und der HIS Hochschul-Informations-System GmbH Gelegenheit zu intensivem Austausch geboten.

Vom Reagenzglas bis zum Krankenbett ist es ein langer Weg.

Diesen Prozess versucht die translationale Forschung zu verkürzen: Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung sollen somit möglichst rasch in klinische Diagnoseverfahren und Therapien umgesetzt werden. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen als Anregung und Rückkoppelung in die Grundlagenforschung einfließen.

Damit die translationale Forschung erfolgreich sein kann, ist eine enge Vernetzung der Wissenschaftler, Entwickler und Anwender nötig. Doch wie arbeiten diese derzeit über die Grenzen der Einrichtungen hinweg zusammen? Welche infrastrukturellen Bedingungen fördern oder behindern ihre Zusammenarbeit? "Labore werden häufig so gestaltet, als gäbe es die translationale Medizin nicht", beschreibt Dr. Horst Moog von der HIS GmbH seine Beobachtung, nach welcher sich die Forschungsgebäude der Universitätsmedizin kaum von klassischen Laborgebäuden unterscheiden. Exzellente Forschung stelle jedoch völlig andere Anforderungen an die technische und bauliche Infrastruktur als die klinische Spitzenmedizin.

"Was muss also wo getan werden, damit die translationale Forschung zukünftig bestmöglich wirken kann?", fragt Dr. Volker Hildebrandt, Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentages. "Auf welchen Ebenen sollte sich hierfür etwas ändern - in der Hochschulpolitik oder in den Einrichtungen selbst?"

Diese Fragen greift der gemeinsame Workshop des MFT und der HIS GmbH auf. Schwerpunkte setzt die Veranstaltung auf die Bedeutung von Infrastruktur, Organisationskonzepten und personal-tariflichen Rahmenbedingungen für die translationale Forschung in der Medizin. Der Workshop richtet sich an Entscheidungsträger, Forschungsmanager und Planer in Medizinischen Fakultäten, Universitätskliniken, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsorganisationen und Ministerien.

In der Seminargebühr von 232,05 Euro sind die Workshopunterlagen und Verpflegung enthalten. Eine Anmeldung ist per Fax oder E-Mail noch bis zum 26. Oktober bei Frauke Lange (Fax: 0511/1220-250, E-Mail: lange@his.de) möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen beschränkt.

Das Programm zum Workshop ist unter http://www.his.de/pdf/sem_top/flyer_tlf_medizin.pdf abrufbar.

Nähere Auskünfte:
Dr. Horst Moog
Tel: 0511 / 1220-180
moog@his.de
Clemens Witkowski
Tel: 0511 / 1220-175
witkowski@his.de
Katrin Rosswog, MFT
Tel: 030 / 6449 8559-16
rosswog@mft-online.de
Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel: 0511 / 1220-290
hafner@his.de
Astrid Richter
Tel: 0511 / 1220-382
a.richter@his.de
Verena Wirwohl, MFT
Tel: 030 / 6449 8559-15
wirwohl@mft-online.de

Theo Hafner | idw
Weitere Informationen:
http://www.his.de/pdf/sem_top/flyer_tlf_medizin.pdf

Weitere Berichte zu: Grundlagenforschung MFT Reagenzglas

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar und Workshop zur Innovativen Fahrzeugakustik heute an der Technischen Universität in Dresden am 03.05.-04.05. 2018
20.04.2018 | Haus der Technik e.V.

nachricht Internationaler Workshop am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme - April 2018
12.04.2018 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Im Focus: Metalle verbinden ohne Schweißen

Kieler Prototyp für neue Verbindungstechnik wird auf Hannover Messe präsentiert

Schweißen ist noch immer die Standardtechnik, um Metalle miteinander zu verbinden. Doch das aufwändige Verfahren unter hohen Temperaturen ist nicht überall...

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Moleküle brillant beleuchtet

23.04.2018 | Physik Astronomie

Sauber und effizient - Fraunhofer ISE präsentiert Wasserstofftechnologien auf Hannover Messe

23.04.2018 | HANNOVER MESSE

Fraunhofer IMWS entwickelt biobasierte Faser-Kunststoff-Verbunde für Leichtbau-Anwendungen

23.04.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics