Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Allianz "Generative Fertigung" erweitert - Neue Industrieworkshop-Reihe beginnt im September

26.04.2010
Mit dem Beitritt des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU aus Chemnitz erhält die Fraunhofer-Allianz "Generative Fertigung" ihr zehntes Mitglied und stärkt ihr interdisziplinäres Profil um zukunftsweisende Forschungsschwerpunkte wie das "Laserstrahlschmelzen zur Bauteileerstellung".

Zusätzliche Expertise auf dem Gebiet der Produktionstechnik für den Automobil- und Maschinenbausektor bringt das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU mit in die Allianz. Die IWU-Abteilung "Metallschaum und Generative Verfahren" ist genau der richtige Ansprechpartner, wenn es um den Einsatz generativer Verfahren, wie z. B. das Laserstrahlschmelzen zur Bauteilerstellung geht.

Der Fraunhofer-Allianz gehören deutschlandweit zehn Institute an, die zusammen die gesamte Prozesskette der generativen Fertigung abbilden. Diese umfasst die Entwicklung, Anwendung und Umsetzung generativer Fertigungsverfahren und Prozesse. Dabei stehen technische und konzeptionelle Lösungen unter Berücksichtigung sozialer und ökonomischer Konsequenzen im Fokus. Die sich ergänzenden Profile der einzelnen Einrichtungen machen einen intensiven Wissenstransfer möglich, mit dem Ergebnis ganzheitlicher Kenntnisse in Forschung und Entwicklung. Die Allianz richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Forschungsthemen Engineering, Technologien, Werkstoffe und Qualität. Mit der kontinuierlichen Erweiterung der Fraunhofer-Allianz "Generative Fertigung" um neue Mitglieder können neue Ansätze zur Anwendung generativer Fertigungsverfahren gefunden, neue technologische Grenzen definiert und das Kompetenz-Portfolio weiterentwickelt werden.

Ab September 2010 bietet die Allianz themenspezifische Industrieworkshops an. Fachkräfte aus den verschiedensten Bereichen der Produktentwicklung und der Fertigung sollen zusammengebracht werden, um gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln und neue Erkenntnisse auf dem Gebiet generativer Verfahren zu erarbeiten. In anwendungsorientierten Vorträgen wird auf den gegenwärtigen Stand der Technik und zukünftige Perspektiven und Möglichkeiten eingegangen. Darüber hinaus wird ein intensiver Erfahrungsaustausch gepflegt. Das aktuelle Thema behandelt die "Generative Bearbeitung von Kunststoffen - Produkte, Materialien sowie Fertigungsanforderungen und Risiken". Weitere, im Halbjahresrhythmus anvisierte Themen betreffen den Werkzeugbau und die Medizintechnik. Der erste Workshop findet am 21. September in Stuttgart statt.

Kontakt Allianzsprecher:
Andrzej Grzesiak
Geschäftsstelle der Allianz Generative Fertigung
c/o. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstr. 12
70569 Stuttgart
Telefon +49 (711) 970-1746
Fax +49 (711) 970-1004
info@generativ.fraunhofer.de

Hubert Grosser | idw
Weitere Informationen:
http://www.generativ.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Wärmebildkameras, Infrarotthermometer und deren richtige Anwendung
21.02.2017 | Optris GmbH

nachricht Pflanzen und Böden besser verstehen
21.02.2017 | Hochschule Rhein-Waal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie