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Finanzmärkte und -institutionen nach der Krise

01.07.2011
Workshop am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften – Vortrag zur aktuellen Euro-Krise am 7. Juli 2011

Ist nach der Finanzkrise vor der Finanzkrise? Welche Lehren sollten aus den jüngsten Erschütterungen der Finanzmärkte gezogen werden und wie sollte eine Finanzmarktregulierung künftig ausgestaltet sein, um eben dies zu verhindern?

Fragen wie diese beschäftigen geladene Experten aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen des Workshops „Finanzmärkte und -institutionen nach der Krise“ am 7. und 8. Juli 2011 im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Veranstalter ist der Studien- und Forschungsschwerpunkt „Finanzmärkte und -institutionen“ des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Wolfgang Bessler (Finanzierung und Banken), Prof. Dr. Peter Tillmann (Monetäre Ökonomik), Prof. Dr. Andreas Walter (Finanzdienstleistungen) und Prof. Dr. Peter Winker (Statistik und Ökonometrie). Gefördert wird der Workshop durch die Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Frankfurt am Main.

Der Eröffnungsvortrag am 7. Juli um 11.45 Uhr zum hochaktuellen Thema „Zur Restrukturierung von Euro-Staaten und von Banken“ wird gehalten von Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Franke (Professur für Internationales Finanzmanagement an der Universität Konstanz). Prof. Franke war 2001 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft und leitet seit 2003 die DFG-Forschungsgruppe „Preis-, Liquiditäts- und Kreditrisiken: Messung und Verteilung“.

Die Vorträge der teilnehmenden Wissenschaftler und Praktiker gliedern sich in die fünf thematischen Schwerpunkte Asset Management (Ingo Mainert, Allianz Global Investor; Dr. Thomas Jasper, Towers Watson), Terminbörsen und außerbörsliche Handelsplätze (Dr. Thomas Book, Eurex, Frankfurt; Prof. Dr. Peter Gomber, Goethe-Universität Frankfurt), Risikomanagement und Finanzmarktstabilität (Prof. Dr. Reint Gropp, EBS Wiesbaden; Prof. Dr. Willi Semmler, The New School for Social Research, New York; Dr. Bernd Schwaab, Europäische Zentralbank, Frankfurt), juristische Aspekte bei Börsenfusionen und geschlossenen Fonds (Prof. Dr. Horst Hammen, Justus-Liebig-Universität Gießen; Dr. Mathias Hanten, DLA Piper, Frankfurt) sowie mikro- und makroprudenzielle Politik (Jürgen Arndt, Deutsche Bundesbank, Frankfurt; Bernhard Speyer, Deutsche Bank Research, Frankfurt).

In einer Paneldiskussion setzen sich Dr. Thomas Book, Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Franke, Dr. Heinz Hockmann (Silk Invest, London) und Prof. Hans-Helmut Kotz (Goethe-Universität Frankfurt) mit der Situation der Finanzmärkte und -institutionen nach der Krise intensiv auseinander.

Der Workshop deckt damit ein breites Feld in sich zusammenhängender und aktueller Themen ab, von Fragen zur Regulierung der Finanzmärkte, über die Rolle von Wertpapierbörsen, Konsequenzen für die Vermögensverwaltung, Herausforderungen für das Risikomanagement bis hin zu rechtlichen Fragestellungen. Die Veranstalter erhoffen sich von dem hochkarätig besetzten Workshop ein spannendes Aufeinandertreffen von Wissenschaft und Praxis. Die Ergebnisse fließen in die Forschung und vor allem in die Weiterentwicklung der Lehre im Schwerpunkt Finanzmärkte und -institutionen ein.

7. und 8. Juli 2011, jeweils ab 8.45 Uhr im Senatssaal der JLU, Ludwigstraße 23, Gießen

Der Eröffnungsvortrag von Prof. Franke zur aktuellen Euro-Krise findet statt am Donnerstag, 7. Juli, um 11.45 Uhr.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Tillmann, Professur für Monetäre Ökonomik
Telefon 0641 99-22170, Fax 0641 99-22179
E-Mail: Peter.Tillmann@wirtschaft.uni-giessen.de

Lisa Dittrich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de

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