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Expertenzertifikat für IT-Sicherheit – TeleTrusT Information Security Professional

19.10.2010
Fraunhofer SIT schult IT-Experten
Wochenseminar in Darmstadt 15.-20.11.2010

Zum Schutz elektronischer Geschäftsprozesse suchen Unternehmen vermehrt qualifizierte Mitarbeiter, die nachweisen können, dass sie den wachsenden Anforderungen an IT-Sicherheit auf dem deutschen und europäischen Markt gewachsen sind.

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt veranstaltet dazu regelmäßig einwöchige Seminare, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem anerkannten Zertifikat abschließen. Das nächste Seminar findet vom 15. bis 20.11.2010 statt.

Die Kosten von rund 3000 € sollen sich, so Seminarleiter Hubert Große-Onnebrink, sowohl für die Teilnehmer wie die entsendenden Unternehmen in kurzer Zeit amortisieren – durch höhere Karrierechancen und Einsparungen sowie Sicherheitsgewinne im täglichen IT-Geschäft. Weitere Details unter http://www.academy.fraunhofer.de, Zertifikatsprogramme, und auf Anfrage.

»Der T.I.S.P. ist das einzige Zertifikat im Bereich IT-Sicherheit, das passgenau auf den deutschen bzw. europäischen Markt zugeschnitten ist«, so Dr. Roman Götter, Geschäftsführer der Fraunhofer Academy, welche die Weiterbildungsangebote der Fraunhofer-Gesellschaft bündelt. Zudem sei es laut Götter ein anerkannter Kompetenznachweis für IT-Experten, der einschließlich Prüfung in nur einer Woche absolviert werden könne, und in den das Fachwissen des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT direkt mit einfließe.

Das T.I.S.P.-Zertifikat umfasst die wichtigsten internationalen Standards der Informationssicherheit und berücksichtigt darüber hinaus die Prinzipien des IT-Grundschutzes sowie die deutsche und europäische Gesetzgebung und garantiert so größtmögliche Praxistauglichkeit. Zu den wichtigen Bedingungen des europäischen Marktes gehören zum Beispiel Datenschutzregelungen oder Anforderungen des IT-Grundschutzes. Das Zertifikat nach den Regeln der ISO/IEC 17024:2003 ermöglicht Information Security Officers, IT-Auditoren, Datenschutzverantwortlichen, Leitern für IT- und TK-Sicherheit und Produktverantwortlichen für IT-Sicherheit ihre Kompetenz in Sachen Sicherheit eindeutig vor einer Zertifizierungsstelle zu belegen.

Mit den stetig wachsenden Anforderungen an die Informationssicherheit steigen sowohl das Interesse von Arbeitnehmern, ihre Qualifikation nachzuweisen, wie auch das Interesse seitens der Arbeitgeber, zuverlässig qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu binden. Die aktuellen Absolventenzahlen von rund 360 Teilnehmerinnen und Teilnehmern seit 2006 belegen, so die Veranstalter, dass das T.I.S.P.-Zertifikat in der deutschen IT-Wirtschaft eine hohe Akzeptanz erfährt und einen Mehrwert für Absolventen wie Unternehmen darstellt.

Mit der einwöchigen Weiterbildung vertiefen die Kursteilnehmer ihre bereits im Berufsalltag erworbenen Kenntnisse auf allen wichtigen Gebieten der Informationssicherheit und sichern sich so die theoretische Basis für den erfolgreichen Erwerb des Zertifikats. Das Seminar umfasst 18 Module aus den fünf Themengebieten Netzwerksicherheit, Kryptografie, Sicherheitsmanagement, rechtliche Grundlagen und Systemsicherheit.

Für Objektivität, Herstellerunabhängigkeit und hohe Qualität der Inhalte sorgt TeleTrusT, unter dessen Schirmherrschaft das T.I.S.P.-Zertifikat entwickelt wurde. TeleTrusT Deutschland e.V. ist ein Kompetenzverbund von über 85 namhaften Organisationen, Unternehmen und Behörden für IT-Sicherheit.

Weitere Informationen unter http://www.academy.fraunhofer.de.

Kontakt und Anmeldung:
Hubert Große-Onnebrink
Seminarleitung
Rheinstrasse 75
64295 Darmstadt
Tel.: 0 2241 14-3120
Fax: 0 2241 14-3007
E-Mail: hubert.grosse-onnebrink@sit.fraunhofer.de

| Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.academy.fraunhofer.de
http://www.mpr-frankfurt.de
http://www.academy.fraunhofer.de/zertifikatsprogramme/informationssicherheit/

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

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Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

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Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

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