Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Expertenzertifikat für IT-Sicherheit

13.10.2011
Zum Schutz ihrer elektronischen Geschäftsprozesse vor gefährlichen Angriffen und Manipulationen benötigen Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter, die den wachsenden Anforderungen an IT-Sicherheit auf dem deutschen und europäischen Markt gewachsen sind.

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt veranstaltet dazu regelmäßig einwöchige Seminare, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem anerkannten Zertifikat abschließen. Das nächste Seminar findet vom 7. bis 12. November 2011 statt.

Die Kosten von rund 3000 € sollen sich, so Seminarleiter Hubert Große-Onnebrink, sowohl für die Teilnehmer wie die entsendenden Unternehmen bald amortisieren – durch höhere Karrierechancen und Einsparungen sowie Sicherheitsgewinne im täglichen IT-Geschäft. Weitere Details unter http://www.academy.fraunhofer.de, Information und Kommunikation, und auf Anfrage.

»Der T.I.S.P. ist das einzige Zertifikat im Bereich IT-Sicherheit, das passgenau auf den deutschen bzw. europäischen Markt zugeschnitten ist und in den das Fachwissen des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT direkt mit einfließt «, so Dr. Roman Götter, Geschäftsführer der Fraunhofer Academy, die die Weiterbildungsangebote der Fraunhofer-Gesellschaft bündelt. Zudem könne es einschließlich Prüfung in nur einer Woche absolviert werden.

Das Zertifikat umfasst die wichtigsten internationalen Standards der Informationssicherheit und berücksichtigt darüber hinaus die Prinzipien des IT-Grundschutzes sowie die deutsche und europäische Gesetzgebung und garantiert so größtmögliche Praxistauglichkeit. Zu den wichtigen Bedingungen des europäischen Marktes gehören zum Beispiel Datenschutzregelungen, die sich deutlich vom US-Markt unterscheiden, oder Anforderungen des IT-Grundschutzes. Das Zertifikat nach den Regeln der ISO/IEC 17024:2003 ermöglicht Information Security Officers, IT-Auditoren, Datenschutzverantwortlichen, Leitern für IT- und TK-Sicherheit und Produktverantwortlichen für IT-Sicherheit ihre Kompetenz in Sachen Sicherheit eindeutig zu belegen.

Die stetig wachsenden Anforderungen an die Informationssicherheit im Kampf gegen Hacker und Cyberkriminelle wecken das Interesse der Arbeitgeber, zuverlässig qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu binden. Arbeitnehmer ihrerseits wollen ihre Qualifikation nachweisen, um auch formalen Anforderungen zu entsprechen. Die aktuellen Absolventenzahlen von über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern seit 2006 belegen, so die Veranstalter, die Akzeptanz des T.I.S.P.-Zertifikats in der deutschen IT-Wirtschaft.

Mit der einwöchigen Weiterbildung vertiefen die Kursteilnehmer ihre Kenntnisse auf allen wichtigen Gebieten der Informationssicherheit und sichern sich so die theoretische Basis für den erfolgreichen Erwerb des Zertifikats. Das Seminar umfasst 18 Module aus den fünf Themengebieten Netzwerksicherheit, Kryptografie, Sicherheitsmanagement, rechtliche Grundlagen und Systemsicherheit.

Für Objektivität, Herstellerunabhängigkeit und hohe Qualität der Inhalte sorgt TeleTrusT, unter dessen Schirmherrschaft das T.I.S.P.-Zertifikat entwickelt wurde. TeleTrusT Deutschland e. V. ist ein Kompetenzverbund von über 85 namhaften Organisationen, Unternehmen und Behörden für IT-Sicherheit.

Kontakt und Anmeldung:
Hubert Große-Onnebrink
Seminarleitung
Rheinstrasse 75
64295 Darmstadt
Tel.: 0 2241 14-3120
Fax: 0 2241 14-3007
E-Mail: hubert.grosse-onnebrink@sit.fraunhofer.de

| Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.academy.fraunhofer.de/
http://www.mpr-frankfurt.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Wärmebildkameras, Infrarotthermometer und deren richtige Anwendung
21.02.2017 | Optris GmbH

nachricht Pflanzen und Böden besser verstehen
21.02.2017 | Hochschule Rhein-Waal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften