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Experten-Workshop zu Rüstungsbegrenzung bei Robotern

29.09.2010
Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Ländern kamen vom 20. bis zum 22. September in Berlin zum weltweit ersten Experten-Workshop zu Rüstungsbegrenzung bei Robotern und unbemannten bewaffneten Flug- und Fahrzeugen zusammen. Organisiert wurde der Workshop durch das Fachgebiet Physik und Abrüstung, (Lehrstuhl Experimentelle Physik III der TU Dortmund) und dem »International Committee for Robot Arms Control« (ICRAC).

Der Workshop erkundete die Bedrohungen für Frieden und internationale Sicherheit durch Roboterwaffen. Ein Hauptfokus der Diskussion lag auf der Gefahr durch diese Waffen für Zivilisten im Krieg, ihr Potential, das Völkerrecht und die Menschrechte zu unterminieren und zu Krieg aus Versehen oder neuen Rüstungswettläufen zu führen.

Neben Sorgen über Roboter als Weltraumwaffen oder Kernwaffenträger drückten die Experten ihre Besorgnis aus über die Unfähigkeit automatischer Robotersysteme, zwischen Kombattanten und Zivilisten zu unterscheiden und darüber, dass diese neuen Technologien es erschweren könnten, die moralische und rechtliche Verantwortlichkeit für im Krieg begangene Untaten festzustellen.

Die Mehrheit des Workshops verabschiedete eine Erklärung zur Regulierung bewaffneter militärischer Roboter. Sie verlangt ein grundlegendes Verbot von Angriffsentscheidungen durch Maschinen - ein Mensch muss in jede solche Entscheidung einbezogen und dafür verantwortlich sein. Ferngesteuerte unbemannte Waffensysteme sollen nach Zahl und Art begrenzt werden.
Erklärung bei:
http://www.icrac.co.cc/icrac%20news.html

Ole Lünnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.icrac.co.cc/icrac%20news.html
http://www.tu-dortmund.de/

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