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EU-Projekt DesignSHIP startet mit Workshop an der Hochschule Wismar

17.04.2012
Studenten, junge Absolventen, Professoren und Experten aus der Wirtschaft nehmen bis zum dem 18. April 2012 an einem interdisziplinären Schulungs- und Trainingsworkshop an der Hochschule Wismar teil.

Insgesamt 30 Studenten und Absolventen unterschiedlicher Studienrichtungen kommen aus Polen, Schweden und Deutschland. Der Informationsvermittlung mit einem Beitrag des Experten Hans Meier-Kortwig folgt die Gruppenarbeit.

Im Ergebnis dessen wird am Beispiel der Firma „N2telligence“ eine Designmanagementberatung durchgeführt. Ziel des im Juni vergangenen Jahres gestarteten EU-Projektes DesignSHIP ist es, das Marktpotenzial des Sektors Industriedesign im südlichen Ostseeraum besser auszuschöpfen.

Die Hochschule Wismar ist einer von vier Projektpartnern und trägt die inhaltliche Verantwortung für den ersten Workshop. Die Leitung des Projektes liegt in den Händen des Innovationszentrums Gdynia. Die schwedische Stiftung für Industriedesign (SVID) und das Hanseatische Institut für Unternehmertum und regionale Entwicklung (HIE-RO) an der Universität Rostock sind ebenfalls Partner.

„Technik, Wirtschaft und Gestaltung sind die fachlichen Standbeine unserer Hochschule Wismar. Seit einigen Jahren nimmt die fakultätsübergreifende Projektarbeit zu, so dass wir bereits über positive Erfahrungen im interdisziplinären Austausch verfügen, so Prof. Dr. math. Gunnar Prause, Projektleiter „DesignShip“ in Deutschland. Während er an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften lehrt, vermittelt Prof. Achim Hack an der Fakultät Gestaltung angehenden Innenarchitekten das notwendige Fachwissen. Für ihn ist es besonders spannend Studenten und junge Absolventen unterschiedlicher Fachgebiete aus anderen Ländern zusammenbringen zu können. „Dass ein solch gefragter Experte wie Hans Meier-Kortwig, GMK-Markenberatung, als Referent hier in Wismar auftritt und allen Teilnehmern zur Diskussion zur Verfügung steht, betont die Bedeutung einer solchen internationalen Veranstaltung“, unterstreicht Professor Hack.

Voraussetzungen für eine Teilnahme am dreitägigen Workshop sind Kenntnisse auf den Fachgebieten Design, Technik oder Wirtschaft sowie gute Englisch-und Präsentationskenntnisse. Ebenso ist die Fähigkeit zum konzeptionellen und analytischen Denken sowie zum interdisziplinären Arbeiten im Team gefragt. Aus rund 60 Bewerbern wurden 30 Teilnehmer ausgewählt und Ende März nach Wismar zum Workshop eingeladen worden. Dabei kommen 15 Studenten aus Polen, zehn aus Deutschland, darunter jeweils fünf aus Wismar und Rostock, sowie fünf junge Absolventen aus Schweden. Exemplarisch für die gesamte fachliche Zusammensetzung der Teilnehmer ist die der Wismarer Studenten, denn je zwei studieren an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bzw. Gestaltung und einer an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

Einstiegsvorträge und von Experten vermitteltes Grundwissen bilden die Basis für das praktische Arbeiten am zweiten und dritten Tag des Workshops. An diesen beiden Tagen ist in fünf Gruppen eine konkrete Aufgabenstellung umzusetzen und ein Designmanagementkonzept für die Wismarer Firma „N2telligence“ zu entwickeln. Dieses Unternehmen nutzt als erster und weltweit einziger Anbieter die Abluft aus Brennstoffzellen, um Feuer im Keim zu ersticken. Ziel ihrer innovativen Produkte und Verfahren ist die umweltschonende und effiziente Energieversorgung bei gleichzeitigem vorbeugendem Feuerschutz. Das dafür zu entwerfende Designmanagementkonzept umfasst ein Entwicklungskonzept mit Inhalten aus Gestaltung, Technik und Wirtschaft, die Beschreibung eines umfangreichen Unternehmensleitbildes, ein Corporate Design-Konzept sowie die Darstellung der Innovations- und Marketingstrategie. Die Ergebnisse werden am Mittwochvormittag im Technologie- und Gewerbezentrum e. V. (TFZ) Schwerin/Wismar, Alter Holzhafen 19, in Wismar vorgestellt.

Bis zum Ende des Projektes DesignShip – „Integration and education of students, graduates and SME´s in terms of industrial design management” – so der vollständige englische Projekttitel – werden jährlich drei Workshops stattfinden, je einer pro Teilnehmerland. Vom 9. bis zum 11. Juli 2012 werden sich neue Teilnehmer in Gdynia treffen und im September 2012 im schwedischen Malmö.

Fakten:
Projektlaufzeit: Juni 2011 bis Mai 2014
Projektpartner:
1. Projektleitung: Gdynia Innovation Centre GCI (ppnt.pl/gdynia-innovation-centre.html)
2. Hanseatic Institute for Entrepreneurship and Regional Development at the University of Rostock (www.hie-ro.de)
3. Hochschule Wismar, University of Applied Sciences: Technology, Business and Design (www.hs-wismar.de)
4. Swedish Industrial Design Foundation (www.svid.se)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an den Projektmitarbeiter Anatoli Beifert, bzw. E-Mail: anatoli.beifert@hs-wismar.de oder Projektmitarbeiterin Laima Maknyte, E-Mail: laima.maknyte@hs-wismar.de, Telefon: 03841 753-7634.
Weitere Informationen:

http://www.wi.hs-wismar.de/de/european_project_center/projects/designship
- englische Informationen zum Projekt

http://www.n2telligence.com
- Website der Firma N2telligence

http://www.gmk-markenberatung.de/node/1
- zur Person Hans Meier-Kortwig (GMK Markenberatung)

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

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