Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Erlebnis Museum 2020“ informierte über Spezialgläser im Ausstellungsbereich

08.10.2010
Architektur- und Designworkshop thematisierte innovative Lösungen mit Licht und Glas für das Museum der Zukunft/Großes Potential für Spezialgläser

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT lud gemeinsam mit der Architekturzeitschrift AIT zum Gedankenaustausch ein: Auf einer Reise ins Land des Lächelns versammelten sich 15 profilierte Architekten, Ausstellungsgestalter und Lichtplaner, um sich im Rahmen eines Workshops dem Thema „Erlebnis Museum 2020 – Innovativer Einsatz von Licht und Spezialglaslösungen im Ausstellungsbereich" zu widmen.


Anhand des Themas „Erlebnis Museum 2020“ untersuchten die Teilnehmer des vom Technologiekonzern SCHOTT und der Fachzeitschrift AIT veranstalteten Workshops die Bandbreite und das Potenzial von Spezialgläsern in der zukünftigen Architektur

Glas ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts – und dennoch wird Glas allzu oft nur in seiner tradierten Form architektonisch eingesetzt. Der Glas-Spezialist SCHOTT will hier Abhilfe schaffen und Innovationen fördern. In seinem zusammen mit AIT veranstalteten Workshop bot er den Gestaltern eine kreative Plattform, ihren Visionen und Ideen einen Raum zu geben. Ganz bewusst greift die Workshop-Aufgabe dabei zehn Jahre voraus. Anhand des Themas „Erlebnis Museum 2020“ untersuchten die Teilnehmer die Bandbreite und das Potenzial von Spezialgläsern in der zukünftigen Architektur.

Der erste Stopp der Reise führte die Architekten und Planer nach Shanghai. Bei einem Besuch der EXPO 2010 konnten sie sich ein eigenes Bild vom Status Quo aktueller Ausstellungsarchitektur machen. Eine Führung durch die Pavillons der Schweiz, Deutschland und Luxemburg rundete das Programm ab. „Die SCHOTT AG als Sponsor und Ausstellungspartner des Deutschen Pavillons auf der EXPO 2010 in Shanghai leistet einen Beitrag zur Gebäude- und Ausstellungsarchitektur und ist stolz, Deutschland mit seinen Glas- und Lichtinnovationen zu repräsentieren“, so Patrick Coppée, Director Architectural Solutions im SCHOTT Konzern.

Nordöstlich von Peking im Schatten der Chinesischen Mauer ging es dann an die Arbeit: Vier Arbeitsgruppen sollten jeweils ihre Visionen zu Papier bringen. Die grundsätzliche Fragestellung hieß dabei: „Was macht das Museum im Jahr 2020 aus?“. Themen wie Gebäude und Hülle, Multimedia im Museum, Licht im Gebäude und Ausstellungstechnik waren zu bearbeiten. Die Ergebnisse machen neugierig auf die Möglichkeiten der Zukunft: Eine Gruppe etwa träumt vom intelligente Glas, mit dessen Hilfe es gelingt, Fragmente wie beispielsweise eine Tonscherbe holographisch zu ergänzen – und somit das Exponat im Gesamten allein durch eine hinterleuchtete Glasoberfläche sichtbar zu machen. Eine weitere Gruppe wünscht sich Glas, das auf einfache Berührung von opak auf transparent schalten kann und dem Gestalter damit ungeahnte Möglichkeiten schenkt. Oder sie denkt über poröses Glas nach, das Geruchsstoffe aufnehmen, speichern und abgeben könnte – die Gestaltbarkeit von Atmosphäre wäre beträchtlich erweitert, alle Sinne würden angesprochen.

Die Fülle der Ideen belegt den fruchtbaren Austausch, der auf dem Architekten-Workshop stattfand. Ungeahnte Möglichkeiten schlummern im Einsatz von Glas, sofern kreative Köpfe sie zu Tage bringen. Resümee Patrick Coppées: „Eine traumhafte Kulisse der Rückbesinnung forcierte einen unglaublich regen und kreativen Gedankenaustausch an Lösungen und Applikationen für das Museum der Zukunft – und dies stets vor dem Hintergrund der sich ändernden Bedürfnisse unserer Gesellschaft.“

Eine Ausstellung im AIT-ArchitekturSalon in München wird die neuen Thesen und Ergebnisse des Architekten-Workshops in aller Ausführlichkeit und Originalität präsentieren. Die Vernissage findet am 25. November 2010 statt.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Kontakt:
Susanne Buchner-Nagel
SCHOTT AG
General Manager Marketing
Hüttenstr. 1
31073 Grünenplan
Germany
phone: +49 (0) 5187/771-373
fax: +49 (0) 3641/2847-531
mailto:susanne.buchner-nagel@schott.com

Susanne Buchner-Nagel | SCHOTT AG
Weitere Informationen:
http://www.schott.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop: Future Trends in DNA-based Nanotechnology vom 29. Mai bis 2. Juni 17
23.05.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

nachricht Dritter internationaler Workshop „Innovations in Oncology“: Anmeldung offen
18.05.2017 | Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften