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Energieeffizienz in der Galvanotechnik - Mit nachhaltigem Produzieren zu geringeren Kosten

09.11.2010
Im Workshop »Steigerung der Energieeffizienz in der Galvanotechnik« am 24. November 2010 am Fraunhofer IPA erfahren die Teilnehmer, welche Konzepte in der Gestal­tung von galvanischen Anlagen wichtig sind, um eine gute Ausnutzung der eingesetzten Energie zu erreichen und auf welchen grundlegenden elektrochemischen Prozess­eigen­schaften die Einsparmöglichkeiten von Energie basieren.

Die Galvanotechnik ist eine energieinten­sive Branche. Ihre Produktionsprozesse verbrauchen große Mengen an Wärme und elektrischem Strom. Mit modernem tech­ni­schen Know-how kann jedoch Energie viel effizienter genutzt werden als es heute dem Stand in vielen Betrieben entspricht. Dadurch lassen sich Kosten sparen und die Unternehmen verringern ihre Ab­hängigkeit von fossilen Energieträgern und schwankenden Energie­preisen.

Energieeffiziente Fertigungsprozesse reduzieren aber nicht nur die Energiekosten und die Abhängigkeit von den großen Energieversorgern, sondern gehören auch zum nachhaltigen Produzieren. Nur eine gesamtheitliche Betrachtung aller in den Produktionsanlagen verbrauchten Energie führt zu hohen Einsparungen und vernünftigen Amorti­sationszeiten.

Verschiedene Verfahren der Galvanotechnik wie das Hartverchromen sind energieintensiv. Allerdings kann eine effizient gestaltete Anlage zusammen mit einer abgestimmten Prozessführung zu einer deutlichen Einsparung von Strom und Wärme führen. Dazu ge­hören auch entsprechend gestaltete Peripherieanlagen, mit denen Wärme aus verschiedenen Quellen einer Anlage gewonnen und bei Bedarf wieder verwendet werden kann.

Auf welchen grundlegenden elektrochemischen Prozesseigenschaften die Einsparung von Energie basiert und welche Konzepte in der Gestaltung von galvanischen Anlagen wichtig sind, um eine gute Ausnutzung der eingesetzten Energie zu erreichen, behandelt der Workshop »Steigerung der Energieeffizienz in der Galvanotechnik« am Fraunhofer IPA.

An praktischen Beispielen erläutern die Referenten, welche Methoden zur Senkung des Energiebedarfs heute verfügbar sind und wie sie kombiniert werden können. Auch Techniken zur dezentralen Energieerzeugung und die Randbedingungen für deren wirtschaftlichen Einsatz werden dargestellt.

Der Workshop findet am 24. November 2010 im Institutszentrum der Fraunhofer-Gesell­schaft in Stuttgart statt und richtet sich an Unternehmen, die galvanische Beschichtungen im Lohn ausführen oder deren Produktion auch galvanische Verfahren umfasst.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dipl.-Ing. Harald Holeczek I Telefon +49 711 970-1733 I harald.holeczek@ipa.fraunhofer.de

Hubert Grosser | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

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