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Deutsch-Polnischer Workshop für Forschung und Innovation in den Informations- und Kommunikationstechnologien

08.04.2010
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen alle Lebensbereiche und stellen eine wichtige technologische Basis für die heutige Wissensgesellschaft dar.

Darüber hinaus sind sie der Innovationstreiber Nr. 1 weltweit und tragen maßgeblich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft bei. Allein im 7. Forschungsrahmenprogramm stellt die EU-Kommission 1,3 Mrd. € jährlich zum Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verfügung.

Deutschland und Polen wollen daher ihre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet intensivieren. Strategisch ausgerichtete Forschung und deren rasche Umsetzung in die Praxis sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Kooperation. Daher ist es von Bedeutung, die gemeinsamen Forschungsinteressen und -schwerpunkte zu identifizieren, weiterzuentwickeln und neue gemeinsame Projekte zu initiieren. Ein grenzüberschreitender Technologie- und know-how-Transfer soll dabei im Vordergrund stehen.

In dem Kontext organisiert die Deutsche Botschaft Warschau einen

German-Polish Workshop for ICT Research and Innovation
am 31. Mai 2010 (10:00-17:00 Uhr)
an der Politechnika Warschau
Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhabens ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren beider Länder zu verstärken, neue Kooperationen anzubahnen und gemeinsame Projekte auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien anzuregen. Im Rahmen der Veranstaltung werden folgende Themen behandelt: Internet der Zukunft, Photonik, Informationsmanagement.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Workshop wird in englischer Sprache durchgeführt.

Die Anmeldung erfolgt bis 30.4.2010 über folgende Website www.kpk.gov.pl/aktualnosci/imprezy/i.html/a>

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm
(English version) www.warschau.diplo.de/Vertretung/warschau/de/AKTUELLES/ICT
__dl__D,property=Daten.pdf
Ansprechpartner:
Malgorzata Stengel, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Wissenschaftsreferat
Tel.: +48 22 58 41 804
Quelle: BMBF, Deutsche Botschaft Warschau

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.kpk.gov.pl/aktualnosci/imprezy/i.html?id=3980
http://www.kooperation-international.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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