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Design Thinking: Hasso-Plattner-Institut setzt erfolgreiches Intensivtraining für Innovatoren fort

29.12.2014

„Auf dem Weg hin zu einer innovativen und adaptiven Unternehmenskultur ist Design Thinking eine effiziente Abkürzung“. Dieses Fazit hat Roland Scharrer, Managing Consultant der Unternehmensberatung Cap Gemini zum Abschluss des ersten dreimonatigen Intensivtrainings für Innovatoren gezogen. Im Unterschied zu anderen Leadership-Programmen könnten Teilnehmer diesen Innovationsansatz ohne große Umwege und Transferprozesse in ihren Unternehmen umsetzen, erläuterte Scharrer. Mehr als 20 Führungskräfte aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Tschechien, Indien und Brasilien hatten am ersten Kurs des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) teilgenommen.

Entwickelt wurden kreative Lösungen für die komplexen Aufgaben der täglichen Arbeit. Das nächste Intensivtraining (Anmeldung unter http://hpi-academy.de/design-thinking/formate-fuer-einzelteilnehmer/professional... startet am 11. Februar.

Vertreten bei der Premiere waren die Branchen Informationstechnologie, Automotive und Consulting sowie Verbände und Kreativ-Agenturen. Veranstaltet hatte das Intensivtraining das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI). Felipe Burratini, CEO einer führenden brasilianischen Marken-Agentur, sagte: „Design Thinking hat mir die Leidenschaft für meinen Beruf zurückgebracht. Ich werde in Kürze den Vertiefungskurs zu den Design Thinking-Methoden absolvieren und mein Strategie-Handwerkszeug vervollständigen.“

Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking kündigte an, das Institut werde dieses Angebot fest in sein Ausbildungsprogramm für Berufstätige aufnehmen: „Schließlich haben wir sehr gute Teilnehmer-Bewertungen für unseren neuen Professional Track erhalten”, bestätigte er. Den veränderten Kundenbedürfnissen in Zeiten zunehmender Komplexität und Dynamik müssten sich vor allem Unternehmensberatungen besonders schnell anpassen.

„Deshalb wird auch dort Design Thinking immer populärer und dient der Unterscheidung von traditionellen Anbietern“, berichtete Annie Kerguenne, Entwicklerin des neuen Programms. Neben Cap Gemini hätten zum Beispiel auch Ernst & Young, Deloitte oder Boston Consulting Group Design Thinking für ihr Leistungsportfolio entdeckt und sorgten für die entsprechende Qualifikation ihrer Mitarbeiter

Der Professional Track des Hasso-Plattner-Instituts wendet sich an Führungskräfte in Organisationen und Institutionen, die sich im Veränderungsdruck erfolgreich nach vorne bewegen möchten. Das Institut ist seit rund zehn Jahren in Stanford und Potsdam Pionier im Bereich Design Thinking, also vernetztem Denken und Handeln. Ein umfassendes Forschungsprogramm, die breite Implementierung im von Hasso Plattner mitgegründeten Konzern SAP sowie mehrere hundert Studenten- und Industrie-Projekte sorgen für kontinuierliche Weiterentwicklung der Methodik als Strategie zur Lösung komplexer Probleme.

Neben dem Professional Track „Komplexität managen mit Design Thinking“ bietet das HPI (http://hpi-academy.de/design-thinking) auch Einstiegstrainings („Open Course“) und Strategie-Workshops. Das Coaching-Team bringt langjährige Erfahrung aus der weltweiten Design Thinking-Lehre und –Forschung sowie aus der Anwendung in Unternehmen und Organisationen mit.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Hans-Joachim Allgaier | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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