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Cluster-Workshop treibt RFID und Smart Object-Technologien voran

21.12.2009
Der vom Cluster Logistik und Cluster Medizintechnik ausgerichtete Workshop "Einsatz von RFID und Smart Object-Technologien" am 8.12.2009 in Nürnberg beleuchtete Potenziale und Hemmnisse von AutoID-Projekten im Klinikbereich. Die Ergebnisse des Workshops mit Vertretern von Industrie, Wissenschaft und Kliniken fließen Mitte 2010 in die Konzeption eines Kongresses zum Thema "Health Care Logistics" ein.

Innovative AutoID-Technologien wie RFID und Sensornetzwerke haben sich in der Logistik als effiziente Verfahren zur Identifizierung und Lokalisierung von Gütern etabliert. Wegen der hohen Anforderungen an Qualität, Hygiene und Effizienz bieten sie aber auch im Gesundheitswesen viele Potenziale.

Reibungslose Abläufe bei Beschaffung, Lagerwirtschaft, Transport und Patientenversorgung können entscheidend dazu beitragen, Behandlungen zu verbessern und die Kosten im Klinikbetrieb zu reduzieren.

Dies ist ein Ergebnis des Workshops "AutoID im Klinikum" den die von der Bayern Innovativ GmbH gemanagten Cluster Logistik und Cluster Medizintechnik mit Unterstützung der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS, dem dort angegliederten Zentrum für Intelligente Objekte (ZIO) und der Universität Bayreuth am 8. Dezember 2009 in Nürnberg durchgeführt haben. Ziel des Cluster-Workshops war, mit Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Kliniken Chancen aber auch mögliche Problemstellungen bei der Einführung von AutoID-Lösungen im Klinikbereich herauszuarbeiten.

Health Care Logistik ist ein thematischer Schwerpunkt des bayerischen Cluster Logistik. Das Kompetenzteam hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema AutoID-Einsatz im Klinikum voranzutreiben. Erfolgsbeispiele in der Praxis sollen den vielfältigen Nutzen belegen und die derzeit noch bestehenden Hemmnisse abbauen. Die Ergebnisse des Workshops dienen als Grundlage für einen Kongress zum Thema "Health Care Logistics" in der ersten Jahreshälfte 2010, den die Bayern Innovativ GmbH derzeit mit ihren Partnern vorbereitet.

Der Einsatz von Auto-ID-Lösungen in Krankenhäusern bietet zahlreiche Vorteile - beispielsweise in der automatisierten Datenerfassung, daraus resultierender höherer Informationsqualität und Prozesstransparenz, sowie der verbesserten Ressourcenauslastung. AutoID bildet die Grundlage für eine Reihe von intelligenten Diensten und Services sowohl für die Patienten als auch für das Klinikpersonal.

Das fehlende Wissen über die verschiedenen, bereits vorhandenen technischen Möglichkeiten und deren Nutzenpotenziale im Klinikumfeld führt derzeit allerdings noch zu Verunsicherung und mangelnde Akzeptanz für den Technologieeinsatz.

Christoph Kirsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.cluster-logistik.de

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