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Bildwelten zwischen Visualisierung und Wahrnehmung. Internationaler Workshop "Aisthesis" an der Universität Regensburg

16.04.2009
Unsere Lebenswelt ist voller Bilder. Neben Kunstwerken finden sich Fotografien, Film- und Fernsehbilder, Signets und Alltagsbilder, die auf komplexe Weise Bestandteil unserer visuellen Kultur sind. Wie 'funktionieren' diese Bilder? Welche Strategien entwickeln Menschen, um Bilder zu verstehen und für ihre Zwecke nutzbar zu machen?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des internationalen Workshops "Aisthesis. Wahrnehmungsprozesse und Visualisierungsformen in Kunst und Technik", der vom 24. bis zum 26. April 2009 im Runtingersaal, Keplerstraße 1, in Regensburg stattfindet.

Organisatoren des Workshops sind Prof. Dr. Christoph Wagner vom Institut für Kunstgeschichte und Prof. Dr. Christian Wolff vom Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur der Universität Regensburg.

Im Rahmen des Workshops widmen sich internationale Wissenschaftler dem Kosmos der Bilder. Sie zeigen in Fallstudien, welche erstaunlichen Gehirn- und Wahrnehmungsleistungen, welche kulturellen und künstlerischen Praktiken die Menschen im Umgang mit Bildern entwickelt haben. Mit aktuellen Ergebnissen aus der Neuroästhetik und Psychologie, der Philosophie und Kunstgeschichte, der Medienwissenschaft und -informatik führen die Vorträge in die faszinierende Welt der Bilder ein.

Der Workshop richtet sich an ein breites Publikum, interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Rahmen des Workshops präsentiert die Regensburger Künstlerin Notburga Karl zwei Videoinstallationen.

Das Programm zum Workshop unter
http://www.zentrum-bildwissenschaft.de
Veranstaltungsdaten
Datum: 24.-26. April 2009 (Freitag bis Sonntag), 9-18 Uhr, Eintritt frei
Ort: Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg
Ansprechpartner für Medienvertreter
Prof. Dr. Christoph Wagner
Universität Regensburg
Institut für Kunstgeschichte
Tel.: 0941-943- 3752
christoph.wagner@psk.uni-regensburg.de
oder
Prof. Dr. Christian Wolff
Universität Regensburg
Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur
Tel.: 0941-943- 3387
christian.wolff@sprachlit.uni-regensburg.de

Dr./M.A. Rudolf F. Dietze | idw
Weitere Informationen:
http://www.zentrum-bildwissenschaft.de
http://www.uni-regensburg.de

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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