Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mathematische Verfahren zur Auswertung von Bildern in der Lichtmikroskopie

05.12.2007
BMBF fördert Verbundprojekt mit einer Million Euro - Auftakt-Workshop an der Universität Göttingen

Mit der Lösung statistischer inverser Probleme, wie sie bei der Auswertung von Bildern in der Lichtmikroskopie und der Massenspektroskopie entstehen, befasst sich ein mathematisches Verbundprojekt, das zum Wintersemester seine Arbeit aufgenommen hat. An den Forschungsarbeiten sind Wissenschaftler der Georg-August-Universität und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (Göttingen), Experten aus Bochum, Bremen und Münster sowie Fachleute aus zwei Unternehmen beteiligt.

Das Vorhaben mit dem Titel "INVERS - Entfaltungsprobleme mit Sparsity Constraints" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund einer Million Euro gefördert. Die Mittel stammen aus dem BMBF-Programm "Mathematik für Innovationen in Industrie und Dienstleistungen". Zum Projektstart findet am 7. Dezember 2007 ein internationaler Workshop in Göttingen statt.

"In den vergangenen Jahren wurden sowohl Mikroskope als auch Massenspektrometer technisch revolutioniert. Neue Geräte ermöglichen erstmals eine sehr genaue Beobachtung von Abläufen in Zellen auf molekularer Ebene, was für Medizin, Biologie und Chemie von großer Bedeutung ist. Um ihr Potential voll ausschöpfen zu können, müssen jedoch zeitgleich die Verfahren zur Auswertung der in komplizierten Messverfahren gewonnenen Bilder systematisch weiterentwickelt werden", erläutert der Koordinator des Projekts, Prof. Dr. Thorsten Hohage vom Institut für Numerische und Angewandte Mathematik der Georg-August-Universität. Von der Georgia Augusta wirken außerdem Prof. Dr. Axel Munk und Dr. Thomas Hotz vom Institut für Mathematische Stochastik an diesem Verbundvorhaben mit.

Im Rahmen des Auftakt-Workshops werden fünf Experten aus Wissenschaft und Industrie über zentrale Forschungsfelder des Projekts referieren. Zu der Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Hohage werden rund 100 Teilnehmer in Göttingen erwartet.

Kontaktadresse:
Dr. Thomas Hotz, Georg-August-Universität Göttingen
Mathematische Fakultät, Institut für Mathematische Stochastik
Maschmühlenweg 8-10, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-13517, Fax (0551) 39-13505
e-mail: hotz@math.uni-goettingen.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.stochastik.math.uni-goettingen.de/invers

Weitere Berichte zu: Lichtmikroskopie Verbundprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Wärmebildkameras, Infrarotthermometer und deren richtige Anwendung
21.02.2017 | Optris GmbH

nachricht Pflanzen und Böden besser verstehen
21.02.2017 | Hochschule Rhein-Waal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie