Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sprache verbindet Mecklenburg und Vorpommern

15.11.2007
Sprachwissenschaftler der Universitäten Greifswald und Rostock veranstalten erstmalig gemeinsamen Workshop

Eine Premiere begehen die Sprachwissenschaftler des Instituts für Deutsche Philologie der Universität Greifswald und des Instituts für Germanistik der Universität Rostock vom 23. bis zum 24. November 2007. Erstmalig veranstaltet der Arbeitskreis beider Hochschulen einen gemeinsamen Workshop zur Germanistischen Sprachwissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern im Internationale Begegnungszentrum Rostock e. V. (siehe Programm). Die Veranstaltung soll verstetigt und im turnusmäßigen Wechsel in jedem Semester in Greifswald bzw. Rostock abgehalten werden.

Der Workshop dient als Plattform zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsprojekte, sowohl für Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden, Habilitanden) als auch für Mitarbeiter der beteiligten Institute. Die jeweiligen Forschungsschwerpunkte sollen herausgearbeitet, die Zusammenarbeit intensiviert und gemeinsame Forschungsvorhaben entwickelt werden. Zudem soll den Studierenden ein Einblick in Forschungsfelder und -methoden sowie in das Spektrum der linguistischen Forschung ermöglicht werden. Der Workshop fügt sich als ein Beitrag zum Jahr der Geisteswissenschaften ein.

PROGRAMM ZUM WORKSHOP
"GERMANISTISCHE SPRACHWISSENSCHAFT IN MECKENBURG-VORPOMMERN"
Internationales Begegnungszentrum Rostock e. V., Bergstraße 7a, 18057 Rostock
Freitag, 23. November 2007
14.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Jürgen Schiewe/Prof. Dr. Karl Heinz Ramers
14.30 - 15.15 Uhr
Sprechhandlungen als Indikator der institutionellen Rolle
Jana Kiesendahl, M.A. (Uni Greifswald)
15.15 - 16.00 Uhr
Kommunikativität und Text. Zum Rezipienten als Textakteur
Markus Wienen, M.A. (Uni Greifswald)
16.00 - 16.45 Uhr
Die Pressemitteilung. Textsorte der strukturellen Kopplung von Wirtschaft und Journalismus

Cathrin Christoph, M.A. (Uni Greifswald)

16.45 - 17.00 Uhr
Kaffee- und Teepause
17.00 - 17.45 Uhr
Slogans im Werbekontext: Relationen der Slogans zu anderen Elementen der Werbeanzeige
Shanar Sulikan, M.A. (Uni Greifswald)
17.45 - 18.30 Uhr
Argumentation als Kommunikation von Bewertungen. Argumentationsschemata im deutschen und polnischen EU-Diskurs
Dorota Miller (Uni Greifswald)
18.30 - 19.15 Uhr
"Pressetextsorten konfrontativ (Deutsch - Litauisch)"
Lina Ma?iulskien? (Uni Rostock)
Sonnabend, 24. November 2007
09.00 Uhr- 09.45 Uhr
"Konzepte im Wortbildungsnest des Deutschen, Slowakischen und Englischen"
Rachel Herrmannova (Uni Greifswald)
09.45- 13.00 Uhr
Rostock-Bamberger Forschungen zur Geschichte der deutschen Orthographie - Konzept, Ergebnisse, laufende Projekte
09.45 - 10.15 Uhr
"Die Entwicklung der Groß- und Kleinschreibung"
Prof. Dr. Ursula Götz (Uni Rostock)
10.15 - 10.45 Uhr
"Herausbildung und Etablierung morphematischer Schreibungen"
Prof. Dr. Petra Ewald (Uni Rostock)
10.45 - 11.15 Uhr
Diskussion der Vorträge
Prof. Dr. Ursula Götz/Prof. Dr. Petra Ewald
11.15 - 11.30 Uhr
Kaffee- und Teepause
11.30 - 12.15 Uhr
"Die Entwicklung der Fremdwortschreibung zwischen 1800 und 1901. Usus und Kodifikation"
Anne Zastrow, M.A. (Uni Rostock)
12.15 - 13.00 Uhr
"Die Entwicklung der Fremdwortschreibung im 18. Jahrhundert. Orthographische Regelung und Schreibgebrauch"

Christine Kreutzer, M.A. (Uni Rostock)

13.00 - 13.30 Uhr
Schlussdiskussion und Verabschiedung
Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Philosophische Fakultät
Institut für Deutsche Philologie
Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Jürgen Schiewe
Rubenowstraße 3, 17487 Greifswald
T +49 3834 86-34 17
T +49 3834 86-34 04 (Sekretariat)
M +49 172 312 59 61
E jschiewe@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-greifswald.de
http://www.uni-greifswald.de/~dt_phil/HP/frameset.htm?akt.htm

Weitere Berichte zu: Begegnungszentrum Sprachwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop zu flexiblen Solarzellen und LEDs auf der Energiemesse „New Energy“
23.02.2018 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen
22.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics