Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Präzise Rückfederung durch Simulation

06.09.2007
ESI Group bietet vom 22. bis 25. Oktober ein Seminar zum Thema Rückfederung und Kompensation durch die Werkzeuggestaltung

Internationale Experten aus Industrie, Forschung und Hochschulen werden an diesen Tagen in Diablerets/Schweiz erwartet. Im Fokus der Veranstaltung stehen Methoden, anhand derer sich die auf numerische Simulation spezialisierten Fachteilnehmer die besten Arbeitstechniken für industrielle Anforderungen aneignen können.

ESI Group, der führende Anbieter von Software zur numerischen Simulation von Prototypen und industriellen Fertigungsprozessen, deckt mit der Weiterbildungsveranstaltung über die Rückfederung beim Tiefziehen ein weites Themenspektrum ab. Das Seminar richtet sich an CAE- Ingenieure, Modellkonstrukteure oder erfahrene Werkzeugkonstrukteure aus der Umformindustrie, die die besten Techniken zur Vorhersage und Kompensation der Rückfederung kennenlernen möchten. Behandelt werden Fragen zum Verständnis der Rückfederung, die Kompensation durch die Werkzeuggestaltung, die Aktualisierung der Geometrie, die Modellierung der Werkstoffe und der Einsatz eines Solvers.

Dr. Henk Vegter von Corus RD&T, der als Dozent am Seminar mitwirken wird, erklärt: „Das Springback-Seminar beginnt bei den Grundprinzipien zur Modellierung von schalenförmigen Elementen und zur Werkstoffmodellierung und bietet Methoden an, mit denen bei der Simulation der virtuellen Formgebung die Rückfederung mit großer Genauigkeit vorhergesagt werden kann. Durch die Betrachtung verschiedener Umformbeispiele erfahren die Seminarteilnehmer, wie das Werkstoffverhalten und die Werkstoffbehandlung den Umformprozess und die Rückfederung beeinflussen. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, Richtlinien anzuwenden, um die Rückfederung besser zu beherrschen, und können anhand etlicher Beispiele zur Simulation industrieller Umformverfahren üben."

... mehr zu:
»ESI

Dave Ling, Product Manager bei ESI Group, führt weiter aus: „Die Teilnehmer des Springback-Seminars erwerben ein tiefes Verständnis der Faktoren, die die Rückfederung beeinflussen, und lernen, dieses Phänomen beim Tiefziehen von Blech sehr genau vorherzusagen, zu regeln und zu korrigieren. In der industriellen Blechumformung ist es heutzutage eine echte Herausforderung, die Rückfederung effektiv unter Kontrolle zu haben. Der Ingenieur kann die Qualität der Elemente des Werkzeugs und seiner Teile optimieren, den Konstruktionsprozess beschleunigen und die Zeit zur Werkzeugentwicklung verringern." Die drei Tage des Springback-Seminars bieten den Teilnehmern auch Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit anderen Spezialisten aus dem Bereich Metallumformung. Idealerweise sollten die Teilnehmer diplomierte Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, Luftfahrttechnik, Meerestechnik, Bauingenieurwesen oder Werkstoffwissenschaften sein.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen sind erhältlich unter www.esi-group.com/seminars/springback.html oder durch Anfrage an training@esi-group.com. Das Seminar wird in englischer Sprache gehalten und ist auf 35 Teilnehmer beschränkt.

ESI Group bietet außerdem ein umfangreiches Fortbildungsprogramm und ein weiteres Expertenseminar für die Gießereiindustrie an: Der Kurs "Solidification" wird seit 16 Jahren abgehalten.

Hintergrund ESI Group:

ESI Group entwickelt Simulations-Software. Das Unternehmen leistet auf diesem Gebiet Pionierarbeit und gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern von Programmen, die unter Berücksichtigung der physikalischen Werkstoffeigenschaften die Prototypen-Herstellung und industrielle Fertigungsverfahren simulieren. ESI Group hat ein zusammenhängendes Angebot von Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Damit kann realitätsnah das Verhalten von Produkten bei Versuchen simuliert, Fertigungsverfahren entsprechend den verlangten Eigenschaften zur Anwendungsreife gebracht und die Auswirkung des Umfeldes auf die Nutzung bewertet werden. Die industriell bereits erprobten und in die Wertschöpfungskette zahlreicher Branchen integrierten Produkte sind eine einzigartige Lösung in der virtuellen Ingenieurtechnik, dem Virtual Try-Out Space (VTOS), und ermöglichen es, die virtuelle Prototypenfertigung kontinuierlich und in Zusammenarbeit zu verbessern. Mit diesem integrierten Protokoll ist es einem Unternehmen möglich, mit jedem anderen zusammenzuarbeiten sowie Anwendungsmöglichkeiten zu nutzen, die von unabhängigen Software-Anbietern entwickelt wurden.

Die VTOS-Lösungen reduzieren sowohl Kosten als auch Entwicklungszeiten deutlich und erhöhen dadurch die Wettbewerbsvorteile, da die Herstellung von physischen Prototypen zunehmend entfällt. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 66 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 600 hoch qualifizierte Spezialisten in einem weltweit mehr als 30 Länder abdeckenden Netz. ESI Group ist auf der Eurolist compartment C von Euronext Paris geführt.

Kontakt:
ESI Group
Nathalie David-Franc, Leiterin Corporate Marketing & Kommunikation
Parc d’Affaires SILIC
99 rue des Solets, BP 80112
F 94513 Rungis
Tel.: +33 1 41 73 58 35
Fax: +33 1 46 87 72 02
E-Mail: ndf@esi-group.com

Pressekontakt:
FIZIT - Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik
- Das deutsche Pressebüro von UBIFRANCE -
Nathalie Daube, Pressereferentin
c/o Französische Botschaft
Königsallee 53-55
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-360
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: n.daube@fizit.de

Nathalie Daube | FIZIT
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de
http://www.esi-group.com

Weitere Berichte zu: ESI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Dritter Workshop „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit“
12.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Leise und effektiv!
09.01.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau