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Wie man die Entwicklung von Metropol-Regionen vorhersagt

26.06.2007
Internationaler Expertenworkshop am 2. Juli

Der internationale Expertenworkshop "Forecasting the Development of Employment: Methodologies and Systems" wird am 2. Juli 2007 von der Universität Frankfurt zusammen mit dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) veranstaltet. Der englischsprachige Workshop dient der Entwicklung eines regionalen, mittelfristigen Prognosesystems zur Vorhersage der nach Berufen und Qualifikationen differenzierten Beschäftigungsentwicklung in der Metropolregion Rhein-Main. Ziel ist ein Frühwarnsystem, das ein eventuelles Missverhältnis von Angebot und Nachfrage in einzelnen Berufen vorhersagt. Zu dem Workshop werden neben internationalen Experten aus Wissenschaft und Forschung auch Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie einschlägig spezialisierte Beratungsunternehmen erwartet.

Der Workshop ist Teil des Projektes "Entwicklung eines Früherkennungssystems zur Qualifikations- und Beschäftigungsentwicklung am Beispiel der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main". Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung sowohl eines kurz- als auch eines mittelfristigen Früherkennungssystems, um damit strukturelle Veränderungen zu begleiten. Durch dieses Früherkennungssystem sollen zukünftige Entwicklungen der Qualifikations- und Beschäftigungsstruktur in der Metropolregion Rhein-Main vorhergesagt werden.

Die kurzfristige Früherkennung (ein bis zwei Jahre) bezieht sich auf die Weiterentwicklung, Übertragung und Ergänzung eines bestehenden Früherkennungssystems für Unternehmen im Finanzsektor in Frankfurt auf Unternehmen in anderen Sektoren und Regionen.

Die mittelfristige Früherkennung (fünf Jahre) besteht dagegen zum einen aus einer mittelfristigen Prognose des angebots- und nachfrageseitigen regionalen Strukturwandels, zum anderen werden die festgestellten Diskrepanzen der mittelfristigen Prognose zusammen mit Experten aus der Region bewertet, um daraus ein mittelfristiges Gefährdungspotenzial für Unternehmen und die Region abzuleiten. Der Workshop wird für die Entwicklung eines mittelfristigen Prognosesystems durchgeführt.

Bei dem Workshop werden verschiedene internationale Prognoseansätze präsentiert, deren Übertragbarkeit auf regionale, mittelfristige Ansätze geprüft und die Integration quantitativer und qualitativer Methoden in ein Prognosesystem diskutiert. Nach der Begrüßung durch eine Vertreterin der Universität Frankfurt und einer Einführung durch den Veranstalter werden am Vormittag zunächst zwei internationale Beispiele etablierter Prognosesysteme vorgestellt. Um die Mittagszeit werden zwei deutsche Ansätze zur Vorhersage von Beschäftigung diskutiert. Danach wird ein neu entwickeltes Prognosesystem zur Diskussion gestellt. Abschließend wird auf die Notwendigkeiten eines qualitativen Ansatzes und dessen Kombination mit quantitativen Systemen eingegangen.

Prof. Alfons Schmid vom Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse mit Schwerpunkt Wirtschaft, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt, und sein Team am IWAK übernehmen die Koordination des Projektes. Weitere Partner und größtenteils Ko-Finanzierer sind die Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Hessen, EWR Consulting, die Wirtschaftsförderung Frankfurt, der Kreis Groß-Gerau, die HessenAgentur sowie die Stadt Offenbach am Main. Finanziert wird das Projekt durch ESF Mittel des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.

Informationen:

Prof. Alfons Schmid, Professur für Wirtschaft (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften), Tel.: (069) 798-28229, Alfons.Schmid@em.uni-frankfurt.de

Claudia Knobel, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Tel: (069) 798-23906, C.Knobel@em.uni-frankfurt.de

Dirk Crass, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Crass@em.uni-frankfurt.de

"Forecasting the Development of Employment: Methodologies and Systems"

Wann? Montag, 2. Juli 2007, 9.30 bis 17.30 Uhr
Wo? Alter Senatssaal, Campus Bockenheim, Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt am Main

Tagungssprache ist Englisch.

Stephan M. Hübner | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-frankfurt.de

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