Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Workshop zum Schwerpunkt Bauforschung auf dem Kongress für Frauen in Naturwissenschaft und Technik

11.05.2007
Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS veranstaltet am 19. Mai in Lüneburg einen Open Space Workshop mit dem Schwerpunkt "Wissenschaftlerinnen in der Bauforschung".

Der Workshop eröffnet betroffenen Wissenschaftlerinnen und anderen Interessierten die Möglichkeit, als Expertinnen für ihr Thema selbstorganisiert und eigenverantwortlich Fragen einzubringen und zu diskutieren. Er findet im Rahmen des diesjährigen Kongress für Frauen in Naturwissenschaft und Technik (FiNut) an der LEUPHANA Universität Lüneburg statt.

"Gender-Mainstreaming hat sich im vergangenen Jahrzehnt als eine allgemein anerkannte Strategie im Kampf um die Gleichstellung von Frauen und Männern auf internationaler Ebene etabliert", so Anja Tibes, Projektkoordinatorin im CEWS. "Dennoch sind Frauen - besonders in technischen Bereichen und in der industriellen Forschung - nach wie vor unterrepräsentiert." Seit 2001 versucht die Initiative "Women in Industrial Research" (WIR) dieses Ungleichgewicht zu korrigieren, damit die Industrie in Europa von den Vorteilen einer geschlechtergerechteren Herangehensweise in der Forschung profitieren kann.

Das Projekt "WOMEN-CORE" richtet dabei den Schwerpunkt besonders auf den Bereich Bauwesen. Es hat das Ziel, die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen in den verschiedenen Bereichen der Bauforschung in Europa zu erhöhen. Hierzu sollen die Forschungsbereiche identifiziert werden, die für Wissenschaftlerinnen besonders attraktiv sind. Darüber hinaus wollen die Projektpartner herausfinden, ob es Forschungsfragen gibt, die bisher nicht beachtete Geschlechtsspezifika aufweisen. Gleichzeitig soll WOMEN-CORE neue Möglichkeiten erforschen, durch die Frauen in der Bauforschung unterstützt werden können. Das Projekt will nicht zuletzt das Wissen über Frauen und für Frauen in der Bauforschung verbessern und auf die Thematik aufmerksam machen. Dazu will man ein Netzwerk für Wissenschaftlerinnen in der Bauforschung aufbauen.

Um für den deutschsprachigen Raum zu erfahren, welche Fragestellungen sich für Wissenschaftlerinnen in diesem Bereich stellen, bietet das CEWS als Partnerorganisationen des Projektes den Open Space Workshop "Women in Construction Research" an. Der Workshop findet am 19. Mai von 11 Uhr bis 12.30 Uhr statt. Weitere Informationen sind erhältlich bei Anja Tibes (anja.tibes@cews.org) und Kathrin Samjeske (kathrin.samjeske@cews.org).

Näheres zum Projekt WOMEN-CORE finden Sie online unter www.women-core.org. Weitere Informationen zum Kongress FiNut stehen online zur Verfügung unter www.finut2007.de.

Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung ist Teil der GESIS - Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen in Bonn. Gegründet wurde das CEWS im Jahr 2000. Es steht als wissens- und forschungsbasierte Dienstleistungseinrichtung Wissenschaftlerinnen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsorganisationen und politischen Gremien mit seinen Leistungen zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum bietet zielgruppenadäquate Informations- und Beratungsleistungen zu Fragen der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung.

Die GESIS ist ein Leibniz-Institut. Ihre zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der sozialwissenschaftlichen Forschung. Zu den Dienstleistungen der GESIS gehören der Aufbau und das Angebot von Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten sowie die Archivierung und Bereitstellung von Umfragedaten aus der Sozialforschung. Wichtige Funktionen sind auch die Beratung in Methodenfragen, die Entwicklung komplexer Methoden der empirischen Sozialforschung sowie die eigenständige Dauerbeobachtung der gesellschaftlichen Entwicklungen mit Hilfe dieser Instrumente. Die GESIS ist an den Standorten Bonn, Köln und Mannheim vertreten und unterhält eine Servicestelle in Berlin. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Ansprechpartnerinnen:
gesis
Anja Tibes und Kathrin Samjeske
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS
Poppelsdorfer Allee 15
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228-96 11 83 -29/-27
Fax: +49 (0) 228-96 11 8320
anja.tibes@cews.org
kathrin.samjeske@cews.org
www.cews.org
Sabine Trenkler
Öffentlichkeitsarbeit
Lennéstraße 30
53113 Bonn
Tel: +49 (0) 228 2281 141
Fax: +49 (0) 228 2281 4141
trenkler@iz-soz.de
www.gesis.org

Sabine Trenkler | idw
Weitere Informationen:
http://www.gesis.org/

Weitere Berichte zu: Bauforschung CEWS Kompetenzzentrum Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Mit Kompetenz im digitalen Zeitalter punkten
27.06.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht Fazit der Pilotphase – Qualifizierung für Schulleiterinnen und Schulleiter hat sich bewährt
22.06.2017 | Heraeus Bildungsstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie