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Einarbeiten in den Erdwärme-Boom

27.04.2007
Der Anteil von Erdwärmesystemen bei der Beheizung und Klimatisierung von Gebäuden wächst rasant. 2006 verzeichnete die Branche eine Steigerung von 115% beim Absatz von Anlagen, die den oberflächennahen Untergrund als Energiequelle nutzen. Obwohl die Kunden 2006 Preissteigerungen je nach Region von 10 - 20% hinnehmen mussten, hält der Nachfrage-Boom hält unvermindert an.

Um ihn bedienen zu können, werden überall die Kapazitäten ausgebaut. Engpässe gibt es weiterhin bei qualifiziertem Personal insbesondere für die Bedienung der Bohrgeräte und bei den Bohrgeräten selbst. Der einschlägige Maschinenbau meldet langfristig volle Auftragsbücher. Auf die starke Nachfrage nach Bohrkapazitäten hat der Markt auch mit erhöhten Preisen reagiert. Eine weitere Verteuerung der Systeme ergab sich durch die Verteuerung Rohöl, dem Stoff, der die Basis für die Produktion der Kunststoffrohre für Erdwärmesonden und Erdwärmekollektoren u. ä. liefert. Allerdings haben die verstärkten Anstrengungen dazu geführt, dass die Kunden nicht mehr so lang auf einen Termin für die Bohrung warten müssen, wie noch im vergangenen Jahr. Vorlaufzeiten von drei Monaten sind allerdings üblich.

Dass sich der Heizungsmarkt umstellt, zeigt sich schon seit einigen Jahren. Bauherren und Hauseigentümer suchen verstärkt nach Alternativen zu konventionellen Anlagen mit Gas oder Öl. Die Erdwärme bietet durch Klimafreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Komfort den Kunden eine einmalige Kombination von Nutzervorteilen. Innerhalb eines Umfeldes, das sowieso verstärkt auf den Einsatz von Erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung setzt, entscheiden sich immer mehr Nutzer für die Anschaffung eines der attraktiven oberflächennahen geothermischen Systeme.

Architekten, Planer, Bauträger und Heizungshandwerk müssen sich dieser Situation stellen und ihren sensibilisierten Kunden qualifizierte Antworten und qualitativ hochwertige Systemlösungen anbieten, um sich einem Platz in diesem wachsenden Markt verschaffen und diesen dann behaupten zu können. Allerdings erfordern die Auslegung, Planung und der Einbau solcher Anlagen ein spezielles Know-how. Dazu bietet der GtV-BV eine Fachseminarreihe an. Die nächste Veranstaltung

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»Erdwärmesonde »Verteuerung

am 12.05.2007, 14.00 Uhr - 18.00 Uhr im Rahmen der DENEX 2007 in Kassel.

Erfahrene Referenten bieten eine Einführung in einschlägige Richtlinien und rechtliche Voraussetzungen, geologische und technische Grundlagen, über die Auslegung von Anlagen, die Einbindung der Systeme in die Bauvorhaben, geben einen Überblick über die Arbeit mit einschlägiger Software und führen an ausgewählten Beispielen in die Möglichkeiten des Einsatzes der Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden ein.

Journalistinnen und Journalisten, die sich in die Möglichkeiten der oberflächennahen Geothermie einarbeiten möchten, sind herzlich eingeladen. Für Medienvertreter ist die Teilnahme kostenlos.

Als Information für Endkunden bietet der GtV-BV einen kostenlosen Leitfaden "Tipps für Häuslebauer." Die kleine Broschüre liefert Informationen, die eine Entscheidung für die richtige Anlage erleichtern sollen. Was ist bei der Auswahl der Wärmepumpe zu berücksichtigen? Was gehört zu einer korrekt installierten Erdwärmesonde? Wie sieht das mit behördlichen Genehmigungen aus? Woran erkennt man einen seriösen Anbieter? Rechnet sich das überhaupt? Über 40 000 Exemplare der kleinen Broschüre wurden inzwischen verteilt.

Geothermische Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie
Gartenstr. 36
49744 Geeste
Tel: +49 (0) 5907 - 545
Fax: +49 (0) 5907 - 7379
Email: geothermische-vereinigung@t-online.de
Mitglied werden online unter www.geothermie.de.
Zeitschrift Geothermische Energie. Infos und Abo: www.geothermie.de
Rechtsform: e.V.
Registergericht: Osnabrück
Vereinsregisternr: VR 120619
Präsidium:
Simone Probst, Prof. Dr. Horst Rüter, Dr. Horst Kreuter, Dr. Ralf Schramedei, Michael Würtele, Werner Bußmann

Werner Bussmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.geothermie.de

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