Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sanierungsverfahren und ihre Abrechnung | Difu-Seminar in Berlin

20.04.2007
Die Anfänge der städtebaulichen Sanierung reichen bis in die ersten Jahrzehnte des zwanzigsten Jahrhunderts zurück, wo oftmals die Modernisierung der Städte durch Beseitigung ganzer mittelalterlicher Stadtviertel im Mittelpunkt gestanden hatte. Doch seit den zwanziger Jahren bestanden erste Bemühungen um die Erneuerung historischer Bausubstanz. Bevor allerdings viele der in diesem Zusammenhang gemachten Pläne umgesetzt waren, fielen zahlreiche historische Innenstädte den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer.

Da sich der Wiederaufbau nach dem Krieg auf den Wohnungsneubau konzentrierte, verschlechterte sich der Zustand erhaltener Altbausubstanz weiter. In den sechziger Jahren richtete sich das Augenmerk erneut auf die Verbesserung der Wohnqualität in den Altbauquartieren, wenngleich die Strategien zu Beginn durch die so genannte "Flächensanierung" geprägt waren. In diesem Zuge entstand die moderne Städtebauförderungspraxis. Rechtlich abgesichert wurden städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen durch das 1971 verabschiedete Städtebauförderungsgesetz, ein Spezialgesetz zum Bundesbaugesetz. Mittlerweile finden sich dessen Regelungen, die in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten vielfältige Änderungen erfahren haben, in den §§ 136 bis 164 Baugesetzbuch (BauGB).

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen waren von je her durch das öffentliche Interesse an einer einheitlichen Vorbereitung sowie an einer zügigen Durchführung gekennzeichnet. Gleichwohl haben viele Sanierungsverfahren äußerst lange Laufzeiten, was verschiedene sachliche und organisatorische Gründe vor Ort hat. Hinzu kommt jedoch der Umstand, dass die Abrechnung von Sanierungsverfahren nicht unproblematisch ist. So hat der Gesetzgeber vor dem Hintergrund der langen Laufzeiten in der aktuellen Baurechtsnovelle vom 1. Januar 2007 in § 142 BauGB eine Befristung der Verfahren auf 15 Jahre eingeführt.

Das Seminar gibt insbesondere einen Überblick über:

... mehr zu:
»BauGB »Difu
die aktuelle Landschaft der Städtebauförderung,
die gesetzlichen Neuregelungen im "Besonderen Städtebaurecht",
die unterschiedlichen Erfahrungen und Strategien in Städten und Gemeinden mit Abrechnungsverfahren,
Berechnung und Erhebung von Ausgleichsbeträgen,
Ablösungspraxis,
Anwendung der Bagatellklausel sowie
Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung der Bevölkerung im Rahmen von Abrechnungsverfahren

und bietet darüber hinaus die Möglichkeit eines intensiven Erfahrungsaustausches auf verschiedenen Ebenen.

Termin und Ort: Berlin
4. - 5. Juni 2007
Zielgruppen: Fachkräfte aus den Bereichen der Rechts- und Planungsämter/-fachbereiche, Stadtsanierung, Liegenschaften, Wertermittlung, Finanzen; Planungsbüros, Sanierungsträger, Kommunale Spitzenverbände; Bundes- und Ländervertreter; Ratsmitglieder

Leitung: Dipl.-Ing. Ulrike Meyer (Difu), Dr. Christian von Kraack (DST)

Ansprechpartner/-in: Cathrin Kameni, kameni@difu.de

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Programm und weitere Informationen:
http://www.difu.de/seminare/07sanierung.programm.shtml

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/
http://www.difu.de/seminare/07sanierung.programm.shtml

Weitere Berichte zu: BauGB Difu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop »Emissionsarme Bauprodukte und Wohngesundheit«
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI

nachricht Nachwuchswissenschaftler blicken in die Quantenwelt
28.03.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten