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Energie ohne Batterie und Kabel

13.03.2007
Kick-off-Workshop des deutschlandweit ersten Graduiertenkollegs zum Thema "Energy Harvesting"

Am Institut für Mikrosystemtechnik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat der Kick-off-Workshop des neuen Graduiertenkollegs GR 1322 "Micro Energy Harvesting" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) begonnen. Das deutschlandweit erste Großforschungsprojekt zu diesem Thema präsentierte sich erstmals der breiten Öffentlichkeit. Zwei Gastvorträge, eine Posterpräsentation der Doktoranden und ein Rahmenprogramm geben einen Überblick über das Konzept und die Umsetzung der Idee des "Micro Energy Harvesting", der dezentralen Energiegewinnung für verteilte und eingebettete Mikrosysteme. Als internationaler Gastredner der Veranstaltung spricht Professor Joe Paradiso, Co-Direktor der "Things That Think"-Initiative des Massachusetts-Institute of Technology, Boston, USA. Nationaler Gastredner ist Frank Schmidt, Gründer der Firma EnOcean, München.

"Micro Energy Harvesting" ist ein neues Konzept zur Energiegewinnung von dezentralen und verteilten Mikrosystemen. In verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens finden sich bereits Netzwerke dieser Systeme: Medizinische Implantate, satelliten- und sensorgestützte Navigationssysteme, Klimasensoren in Gebäuden oder das Sensornetzwerk moderner Fahrzeuge sind Beispiele dieser Entwicklung. Die Energieversorgung dieser Netzwerke erfolgt heute ausschließlich per Kabel und Batterie. Hierdurch entsteht ein technischer, finanzieller und ökologischer Aufwand, der oft nicht mehr vertretbar ist. "Micro Energy Harvesting" ist das "Ernten" von thermischer, mechanischer, optischer oder chemischer Energie aus der Umgebung eines Mikrosystems. Es stellt ein innovatives Konzept dar, um die verteilten Systeme der Zukunft aus ihrer jeweiligen Umwelt mit Energie, unabhängig von Kabel und Batterie, zu versorgen.

Die erste Förderperiode des von der DFG und fünf deutschen Industriefirmen geförderten Graduiertenkollegs, das am 1. Oktober 2006 begonnen hat, beträgt viereinhalb Jahre. Es umfasst derzeit elf Doktoranden und wird bis zum Ende dieses Jahres auf einundzwanzig Doktoranden erweitert.

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»Batterie »Mikrosystem
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Peter Woias
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), Lehrstuhl für Konstruktion von Mikrosystemen
Georges-Köhler-Allee 102, 79110 Freiburg
Tel.: 0761/203-7490
Fax: 0761/203-7492
E-Mail: woias@imtek.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.micro-energy-harvesting.de

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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