Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frauen in der Wissenschaft: Krebs - die Gefahr von innen

09.03.2007
Pallas Athene-Workshop über Arbeiten zur Erforschung maligner Erkrankungen

Am Dienstag, 13. März 2007, diskutieren ab 15.00 Uhr im GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft) in Neuherberg Wissenschaftlerinnen über "Krebs - die Gefahr von innen". Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein.

Die Reihe "Women in Science - Science for Women" macht auf die Arbeit von Wissenschaftlerinnen aufmerksam. Die Initiative, nach der griechischen Göttin der Weisheit "Pallas Athene" benannt, ist Teil eines von der Europäischen Union in der Rubrik Science and Soci­ety mit insgesamt 220.000 Euro geförderten Programms, an dem sich neben dem GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit fünf weitere Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligen.

Neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen Krebserkrankungen mittlerweile bei Frauen und Männern in Deutschland an zweiter Stelle der Todesursachenstatistik - Tendenz steigend. An der Spitze sind bei den Frauen Tumore der Brust, des Darms, der Lunge, des Pankreas und des Magens zu finden. Bei den Männern führen Krebserkrankungen der Lunge, des Darms, der Prostata, des Magens und des Pankreas die Reihung an.

Die Arbeiten der vortragenden GSF-Wissenschaftlerinnen befassen sich mit malignen Erkrankungen, die in erheblichem Maße durch persönliche (genetische) Risikofaktoren, durch den Lebensstil oder die Umweltbedingungen beeinflusst werden. Durch ein besseres Verständnis auf molekularer Ebene erhofft sich die Forschung individualisierte Ansätze der Prävention, Diagnostik und Therapie.

Die Themen im Einzelnen:

"Genregulation: Wenn 'Unbekannte' das Zusammenspiel stören"
Dr. Michaela Aubele, GSF-Institut für Pathologie, über ihre Arbeit zum Mammakarzinom
"Wenn man Tumorzellen loswerden will"
Dr. Irmela Jeremias, GSF-Institut für Immunologie, Abteilung Genvektoren, über ihre Arbeit zu Leukämien
"Auf den Vergleich kommt es an: Osteosarkom bei Maus und Mensch"
Dr. Michaela Nathrath, Klinische Kooperationsgruppe Osteosarkome und GSF-Institut für Pathologie, über ihre Arbeit zum Kindlichen Osteosarkom
"Wenn weiße Blutkörperchen wuchern" Dr. Leticia Quintanilla-Fend, GSF-Institut für Pathologie, über ihre Arbeit zu malignen Lymphomen

Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, mit den Wissenschaftlerinnen zu diskutieren.

Michael van den Heuvel | idw
Weitere Informationen:
http://www.gsf.de/neu/Aktuelles/Presse/2007/pallas-athene-krebs.php

Weitere Berichte zu: GSF-Institut Krebserkrankung Pathologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ein Feuerwerk der chemischen Forschung

24.08.2017 | Veranstaltungen

US-Spitzenforschung aus erster Hand: Karl Deisseroth spricht beim Neurologiekongress in Leipzig

24.08.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eisberge: Mathematisches Modell berechnet Abbruch von Schelfeis

24.08.2017 | Geowissenschaften

Besseres Monitoring der Korallenriffe mit dem HyperDiver

24.08.2017 | Geowissenschaften

Rauch von kanadischen Waldbränden bis nach Europa transportiert

24.08.2017 | Geowissenschaften