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GHS kommt - und nun?

28.02.2007
Jahr für Jahr werden aufgrund der Globalisierung zunehmend mehr Chemikalien hergestellt und exportiert. Aufgrund der weltweit zahlreichen und verschiedenartigen Einstufungs- und Kennzeichnungssysteme werden Chemikalien in unterschiedlicher Weise eingestuft, gekennzeichnet und transportiert.

Die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) hat 1992 in Rio den Anstoß gegeben, ein weltweit harmonisiertes Einstufungs- und Kennzeichnungssystem von Chemikalien zu entwickeln. Ziel ist es, den Umwelt- und Gesundheitsschutz zu verbessern sowie Handelshemmnisse abzubauen.

Dieses neue Einstufungs- und Kennzeichnungssystem GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals) wurde 2002 auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg verabschiedet und alle teilnehmenden Länder haben sich verpflichtet, den Empfehlungen von GHS bis 2008 nachzukommen. Das Ziel der EU ist, GHS möglichst zeitnah mit REACH zu implementieren und so nah wie möglich an die zur Zeit gültigen Richtlinien anzulehnen. Nach einer Übergangsfrist für die Reklassifizierung aller Stoffe und Zubereitungen wird GHS die Stoff- und Zubereitungsrichtlinie als neue Verordnung ersetzen.

Zu den Kernelementen von GHS gehören neue Symbole, Signalwörter, die Einführung von Gefahrenhinweisen (hazard statements) und Vorsorgehinweisen (precautionray statemnets) sowie Gefahrenklassen (hazard classes), welche die Natur der Gefahr beschreiben und in Gefahrenkategorien (hazard categories) unterteilt werden. Das Seminar "Das Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS)" am 5. Juni 2007 Im Haus der Technik in Essen richtet sich vor allem an Personen, die sich vorrangig mit Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen beschäftigen, Sicherheitsdatenblätter sowie Etiketten erstellen oder auch für Arbeitsplatzkennzeichnung oder Gefahrgut verantwortlich sind.

Das Seminar gibt einen Überblick über die Historie und die aktuelle Entwicklung des GHS und geht auf die Einstufungsprinzipien für die jeweiligen Gefahrenkategorien ein. Darüber hinaus werden Hinweise zur Berechnung gegeben, die Kennzeichnungselemente und notwendigen Änderungen im Sicherheitsdatenblatt vorgestellt. Schließlich besteht die Möglichkeit, eine gemeinsame Einstufung und Kennzeichnung nach GHS durchzuführen.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Ramzi), Fax 0201/1803-346 oder im Internet unter www.hdt-essen.de mit Suchstichwort "GHS" oder direkt unter http:// www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-176-7.html

Kai Brommann | Haus der Technik e. V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-06-176-7.html

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