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Nickellegierungen sind aus dem Kraftwerk der Zukunft nicht mehr wegzudenken

27.02.2007
Internationale Studien gehen von einer deutlichen Zunahme des Bedarfes an elektrischer Energie aus. Insoweit gibt es weitreichende Bestrebungen, die Effizienz von Kraftwerken zu erhöhen.

Dabei sind die Werkstoffe, die für den Kraftwerksbau verwendet werden, von immer größerer Bedeutung. Hier ist die ThyssenKrupp VDM mit einer Reihe von Neuentwicklungen beteiligt. "Wie auch immer das Kraftwerk der Zukunft aussehen mag - Nickellegierungen werden eine Rolle spielen", betonte Dr. Jutta Klöwer, Leiterin Marketing bei ThyssenKrupp VDM, heute in Essen auf einem Fachpresse-Workshop der ThyssenKrupp Stainless AG.

So beteiligt sich ThyssenKrupp VDM an dem von Bundeswirtschaftsministerium gefördert Projekt COORETEC (CO2-Reduction Technologies). Dabei geht es neben der Konzeption von Zero-Emission-Kraftwerken um die Steigerung des Wirkungsgrades fossiler Kraftwerke, die durch Erhöhung der Kesseltemperatur auf 700 Grad Celsius erreicht werden kann. Hierfür hat ThyssenKrupp VDM mit Partnern einen speziellen Werkstoff entwickelt.

Um die Restwärme des Rauchgases zu nutzen, kommt in den sogenannten Wärmeverschiebungssystemen von Rauchgasentschwefelungsanlagen die korrosionsbeständige Nickellegierung zum Einsatz. Dieser Werkstoff, der von ThyssenKrupp VDM entwickelt wurde und bereits weltweit Anwendung gefunden hat, läuft seit einem Jahr problemlos im Vattenfall-Kraftwerk "Schwarze Pumpe" (Brandenburg). Eine weitere Neuentwicklung wird derzeit erfolgreich in Feldversuchen erprobt: Diese trotzen der extremen Korrosionsbeanspruchung durch schwefel- und chloridhaltige Gase, wie sie bei Kesseln in Müllverbrennungsanlagen und in mit Müll, Holz oder Schweröl gefeuerten Kraftwerken vorherrschen.

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Im Gas-Bereich ist die ThyssenKrupp VDM ebenfalls aktiv. Gemeinsam mit Partnern beteiligt sie sich an der Entwicklung sicherer Werkstoffkonzepte für den Flüssiggastransport. Auch hier werden Nickellegierungen eingesetzt. Traditionell bereits in Flüssiggastankern, künftig auch über Rohrleitungen.

Erik Walner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.thyssenkrupp.com

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