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Mehrsprachigkeit: Chancen und Risiken für die Entwicklung der Laut- und Schriftsprache

26.02.2007
13. Münchner kinder- und jugendpsychiatrisches Frühjahrssymposium über Entwicklungsstörungen
10. März 2007
9.30 – 16.15 Uhr
Audimax der Universität München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Die Zahl der Kinder, die in Deutschland mit einer anderen Muttersprache als deutsch aufwachsen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Für sie ist Mehrsprachigkeit eine wesentliche Voraussetzung für ein Gelingen der Integration. Aber auch von deutschsprachig aufwachsenden Kindern wird bis zum Ende der Schulzeit Mehrsprachigkeit erwartet, denn das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen ist im Berufsleben fast unverzichtbar geworden. Allerdings gelingt der Erwerb von Mehrsprachigkeit nicht immer. Die möglichen Ursachen für ein Scheitern sind vielfältig und können im Umfeld oder im Kind selbst begründet sein.

Auf der Tagung soll diskutiert werden, auf welchen Mechanismen der Erst- und Zweitspracherwerb beruht und wie sich Mehrsprachigkeit auf die Laut- und Schriftsprachentwicklung sowie den Schulerfolg auswirkt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Frage, wie Kinder mit Schwächen in der Laut- oder Schriftsprache im mehrsprachigen Kontext frühzeitig erkannt und gefördert werden können.

Namhafte Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten werden den gegenwärtigen Wissensstand zu Mehrsprachigkeit darstellen, so dass wichtige Anregungen für die Betreuung von Kindern mit Schwierigkeiten beim Erwerb einer Zweitsprache erwartet werden können. Für die Tagung haben sich über 800 Teilnehmer angemeldet, was die Aktualität der Thematik unterstreicht.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Waldemar von Suchodoletz
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Abteilung für Entwicklungsfragen
Waltherstr. 23, 80337 München
Tel. 089-4522-9030, Fax: 089-5160-5942
Email: suchodoletz@lrz.uni-muenchen.de
Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den Standorten Großhadern und Innenstadt jährlich rund 83.000 Patienten stationär und 371.000 Patienten ambulant behandelt. Die 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über 2.400 Betten. Von insgesamt 9000 Beschäftigten sind rund 1800 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München zählt zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und hat im Jahr 2005 mehr als 55 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben. Das Klinikum der Universität München ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.

Philipp Kreßirer | Klinikum der Universität München
Weitere Informationen:
http://www.kjp.med.uni-muenchen.de
http://www.klinikum.uni-muenchen.de

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