Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Datenmanagement in interdisziplinären Umwelt-Forschungsprojekten

16.02.2007
Gemeinsamer Workshop der DFG-Sonderforschungsbereiche "Landnutzungskonzepte für periphere Regionen" (Universität Gießen) und "Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien" (Universitäten Göttingen und Kassel)

In fachübergreifenden Forschungsprojekten muss das Datenmanagement effektive Mechanismen der Datenhaltung, der Recherche, des Datentransfers, der Datensicherung, der Archivierung und der Nutzerführung bereitstellen. So wird den am Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein wissens- und problemorientierter Zugriff auf die Daten ermöglicht und die langfristige Verfügbarkeit sowie angemessene Interpretierbarkeit der Daten gewährleistet.

Werkzeuge dazu liefern Methoden der Informationstechnologie, die in Verbindung mit modernen Techniken aus dem Bereich der Datenbanken und der Web-Technologie die Entwicklung effizienter Informationssysteme, insbesondere auf der Basis von Open Source (OS)-Software, erlauben. Lösungsansätze und Anwendungsbeispiele zu derartigen Informationssystemen aus Forschung und Wirtschaft werden in einem gemeinsamen Workshop zum Thema "Datenmanagement in interdisziplinären Umwelt-Forschungsprojekten" im Vordergrund stehen.

Hierzu laden die Mitglieder zweier Teilprojekte der DFG-Sonderforschungsbereiche "Landnutzungskonzepte für periphere Regionen" (SFB 299) der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie "Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien" (SFB 552), Universitäten Göttingen und Kassel, am 11. und 12. April 2007 nach Bovenden bei Göttingen (Heimvolkshochschule Mariaspring) ein.

Im Vordergrund des Workshops stehen Aspekte der Implementierung von Content-Management-Systemen (CMS), die zur Vereinfachung, Optimierung und Automatisierung zahlreicher Dienste und Funktionen innerhalb von Informationssystemen beitragen können. Da Umweltdaten überwiegend räumlich visualisiert und analysiert werden müssen, sollen darüber hinaus aktuelle Web-GIS-Entwicklungen (GIS = Geographische Informationssysteme) sowie die Struktur der die räumlichen Daten dokumentierenden Metadaten berücksichtigt werden. Eingeladen sind vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissenschaftlicher Forschungsprojekte aus dem Bereich Datenmanagement. Außerdem richtet sich der Workshop auch an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bei ihren Forschungsarbeiten georeferenzierte Daten erheben oder mit ihnen arbeiten. Dazu gehören nicht nur Geographen und Geologen sondern auch Agrarwissenschaftler, Biologen und Ökologen.

Organisiert wird der Workshop von Mitgliedern der beiden DFG-Sonderforschungsbereiche SFB 299, Teilprojekt E1, und SFB 552, Teilprojekt D5. Der SFB 299 an der Justus-Liebig-Universität Gießen arbeitet über "Landnutzungskonzepte für periphere Regionen" (http://www.sfb299.de) und gliedert sich in verschiedene Teilprojekte. Das Teilprojekt E1 fördert dabei den Ausbau des Web-basierten Umweltinformationsystems und leistet die Beratung und Betreuung des SFB 299 in allen Fragen der Biostatistik, Mathematik und darüber hinaus auch in den Bereichen Programmierung, Webmanagement und GIS. Der SFB 552 an den Universitäten Göttingen und Kassel befasst sich mit der "Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien" (http://www.storma.de). Neben der integrierten Modellierung der Landnutzung und der Umweltveränderungen ist auch das Teilprojekt D5 mit Fragen des Datenmanagements betraut.

Die Teilnahmegebühr an dem Workshop beträgt 25 Euro. Für eine Übernachtung und die Verpflegung in der Heimvolkshochschule Mariaspring fallen zusätzliche Kosten an.

Kontakte:

Dr. Claus Mückschel, Cornelia Weist, Prof. Dr. Wolfgang Köhler
SFB 299, Teilprojekt E1
Biometrie und Populationsgenetik, Justus-Liebig-Universität Gießen
Interdisziplinäres Forschungszentrum Umweltsicherung
Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gießen
Telefon: 0641 99-37541, Fax: 0641/99-37549
E-Mail: claus.mueckschel@agrar.uni-giessen.de
Dr. Jens Nieschulze, Prof. Dr. Branislav Sloboda
SFB 522, Teilprojekt D5
Forstliche Biometrie und Informatik, Georg-August-Universität Göttingen
Büsgenweg 4, 37077 Göttingen
Telefon: 0551 39-12107, Fax: 0551 39 3465
E-Mail: jniesch@gwdg.de

Christel Lauterbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.sfb299.de/workshop2007/
http://www.storma.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik