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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum zukünftigen Pflegebedarf und zur Sterblichkeit in Deutschland

10.09.2008
Im Rahmen der Statistischen Woche präsentieren Wissenschaftler am 17. September 2008 in der Universität Köln ihre aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema "Pflege, Gesundheit und Sterblichkeit in Deutschland".

Organisiert wird der Workshop vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels und dem Arbeitskreis Medizinische Demographie der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD).

Eine der großen Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft ist die zunehmende Anzahl pflegebedürftiger Menschen. Bestehende Versorgungsstrukturen müssen gesichert und angepasst werden, um sich auf den wachsenden Pflegebedarf vorzubereiten. Doch wie? - Die Liste dringlicher und politikrelevanter Fragen ist lang: In welchem Ausmaß wird der Pflegebedarf zukünftig steigen?

Welche Krankheiten und Pflegeleistungen werden besonders dominieren? Leben wir länger oder leben wir auch länger gesund? In welchem Zusammenhang stehen individuelle Merkmale und sozioökonomische Faktoren im Lebenslauf eines Menschen mit der Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden? Und wie beeinflussen regionale Charakteristika, wie die Alterung einer Region oder die vorhandene Infrastruktur, den Pflegebedarf der Menschen vor Ort?

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Themen wollen die Wissenschaftler während der eintägigen Veranstaltung diskutieren. Gleichzeitig werden die bestimmenden Faktoren der Sterblichkeit der in Deutschland lebenden Menschen im Fokus des Workshops stehen. Insbesondere das Phänomen der geringeren Sterblichkeit von eingewanderten Ausländern im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung wird nochmals hinterfragt.

Ziel ist es, weitere Klarheit in das Zusammenwirken von Lebenserwartung, Gesundheit und Mortalität zu bringen, um zukünftige Entwicklungen im Gesundheits- und Pflegewesen mit einer größeren Präzision beschreiben zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Analyse neuer Datenquellen sowie die Diskussion innovativer statistischer Methoden.

Organisatoren:

Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter
Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels
Konrad-Zuse-Straße 1, 18057 Rostock
Fon: (0381) 2081124
Email: doblhammer@rostockerzentrum.de
Dr. Rembrandt Scholz
Max-Planck-Institut für demografische Forschung
Konrad-Zuse-Straße 1, 18057 Rostock
Fon: (0381) 2081164
Email: scholz@demogr.mpg.de

Dr. Insa Cassens | idw
Weitere Informationen:
http://www.rostockerzentrum.de/
http://www.staedtestatistik.de

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