Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Radiopharmazie - eine Brücke zwischen Chemie und Medizin

01.09.2008
Ein internationaler Postgradualkurs „Radiopharmacy - Pharmacy and Nuclear Medicine" findet am Institut für Pharmazie der Universität Leipzig statt. Er ist Bestandteil eines dreijährige on-the-job-Studiums und dient der beruflichen Zusatzausbildung von Chemikern und Pharmazeuten, die mit der Herstellung und Qualitätskontrolle von radioaktiven Arzneimitteln im kleineren Rahmen sowie der Forschung und Entwicklung solcher Produkte befasst sind. Am Kurs nehmen 30 Naturwissenschaftler aus zwölf Ländern teil.

Zeit: 01.09.2008 bis 12.09.2008
Ort: Brüderstr. 34
Kleiner Hörsaal

Radiologische Untersuchungen gehören heute zu den Standardverfahren der modernen medizinischen Diagnostik.

Für die moderne molekulare Bildgebung wird die enge Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaftlern und Medizinern immer wichtiger. Um krankhafte Prozesse im Körper sichtbar zu machen, müssen Moleküle entwickeln werden, die sich am Krankheitsherd anreichern und dort Strahlen aussenden.

So ist es möglich, Ort und Ausmaß der Erkrankung zu bestimmen. Diese Kenntnisse helfen dem Arzt die geeignete, individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie auszuwählen und den Therapieerfolg zu kontrollieren. Für die Entwicklung dieser molekularen Tracer oder Radiopharmaka, müssen die Wissenschaftler nicht nur die Chemie verstehen, sondern auch die klinische Situation sehr gut kennen. Angesichts dieser Situation besteht in den europäischen Ländern ein dringender Bedarf an einem Forum für die postgraduale Bildung, die Chemiker oder Pharmazeuten nach einem international akzeptierten Programm qualifiziert.

Um die interdisziplinäre Verbindung zwischen den Naturwissenschaften und der Medizin herzustellen der internationale Postgradualkurs "Radiopharmacy - Pharmacy and Nuclear Medicine" statt. Er ist Bestandteil eines dreijährige on-the-job-Studiums und dient der beruflichen Zusatzausbildung von Chemikern und Pharmazeuten, die mit der Herstellung und Qualitätskontrolle von radioaktiven Arzneimitteln im kleineren Rahmen sowie der Forschung und Entwicklung solcher Produkte befasst sind. Neben dem Kursmodul an der Universität Leipzig müssen die Studierenden Kurse in Zürich und Frankfurt belegen. Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab. Nach erfolgreicher Beendigung aller Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, mit dem die Spezialausbildung bescheinigt wird.

Das Leipziger Modul wurde von Prof. Dr. Karen Nieber, Direktorin des Instituts für Pharmazie der Universität Leipzig, zusammen mit Mitarbeitern der Lehrstühle Pharmazeutische Chemie und Pharmakologie für Naturwissenschafter organisiert. Für das Leipziger Modul konnten Experten aus verschiedenen Einrichtungen und Institutionen gewonnen werden. Den Teilnehmern wird ein interdisziplinäres Programm geboten.

Es sind neben Veranstaltungen zu nuklearmedizinischen Problemen (Radiotracer, PET, stabile Isotope u.a.) auch Vorlesungen und Praktika in Pharmakologie, Physiologie, Genetik und Immunologie geplant. Ergänzt werden die theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen des zweiwöchigen Kurses, der bereits zum fünften Mal stattfindet, durch einen Besuch im Apothekenmuseum Leipzig, einer Besichtigung des Institutes für Interdisziplinäre Isotopenforschung Leipzig (IIF) und einer Fahrt zur Firma ABX (Radeberg).

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Karen Nieber
Telefon: 0341 97-36812
E-Mail: nieber@uni-leipzig.de

Dr. Bärbel Adams | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/~pharm
http://www.uni-leipzig.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Dritter Workshop „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit“
12.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Leise und effektiv!
09.01.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau