Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsch-Russischer Workshop Biotechnologie fördert Dialog zwischen Wissenschaftlern aus Ost und West

07.08.2008
Neue Dialogplattform im Rahmen der BIOTECHNICA

Die BIOTECHNICA 2008 bietet erstmals einen 'Deutsch-Russischen Workshop Biotechnologie' an. Ziel der neuen Plattform ist es, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und Kenntnisse über die Forschungslandschaften der jeweiligen Länder zu vermitteln.

Das neue Forum im Rahmen der europäischen Leitmesse für Biotechnologie wird vom Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel (OWWZ) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Deutscher Biotechnologie Unternehmen (VBU) organisiert.

Angesprochen sind insbesondere Wissenschaftler und Unternehmer aus Russland und Deutschland sowie interessierte Messebesucher. 'Die Veranstaltung bietet allen Teilnehmern eine ideale Gelegenheit, sich innerhalb kurzer Zeit einen umfassenden Überblick über den Biotechnologiemarkt in Russland und Deutschland zu verschaffen und neue Kontakte sowie Netzwerke zu knüpfen', sagt Stephan Kühne, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, Hannover.

Sämtliche Anwendungsgebiete der modernen Biotechnologie in beiden Ländern werden thematisiert. Im Fokus steht auch der Technologietransfer - von der Forschung bis hin zur Produktion. Zudem werden Strategien für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie aufgezeigt. Ebenfalls auf der Agenda stehen die Themenbereiche 'Geistiges Eigentum in Deutschland und Russland' sowie die 'Finanzierung von Unternehmensgründungen'.

Die Veranstaltung im Konferenzbereich 'BioBusiness' findet am 7. Oktober, 14 bis 17 Uhr, Convention Center (CC), Messegelände Hannover, Raum München, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zum Workshop-Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.owwz.de.

Über das OWWZ
Aufgabe des Kasseler Ost-West-Wissenschaftszentrums ist es, den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Ostmittel- und Osteuropas zu fördern. Es stärkt den Transfer von neuen sozial- und umweltverträglichen Technologien und bietet oder vermittelt Beratung und Information. Angebote und Programme des OWWZ erstrecken sich auf die Länder Russland, Polen, Tschechische und Slowakische Republik, Ungarn, Rumänien, Moldova, Ukraine und Belarus. Im November 2007 feierte das OWWZ sein 15-jähriges Bestehen.
Über die BIOTECHNICA
Die BIOTECHNICA in Hannover ist die Leitveranstaltung der europäischen Biotech-Branche. Sie bildet alle Sparten der Biotechnologie ab - von Biotechnik-Grundlagen über Equipment, Bioinformatik und Dienstleistungen bis zu den fünf Anwendungsbereichen Pharma/Medizin, Industrie, Ernährung, Landwirtschaft, Chemie und Umwelt. Seit 1985 wird die BIOTECHNICA von der Deutschen Messe AG am Messeplatz Hannover veranstaltet. Zudem ist die BIOTECHNICA auch global aufgestellt mit der BIOTECH CHINA in Asien und der BIOTECHNICA AMERICA in den USA.
Ansprechpartnerin beim OWWZ:
UniKasselTransfer
Ost-West-Wissenschaftszentrum
Dr. Gabriele Gorzka
Telefon: +49 561 804-3609 / 3567
E-Mail: gorzka@uni-kassel.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.messe.de/
http://www.owwz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Internationaler Workshop zu CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen am 18. Juni 2018 in Stuttgart
07.05.2018 | Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

nachricht Seminar im HDT - Versuche durchführen, dokumentieren und auswerten
24.04.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics