Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flammschutzmittel für Kunststoffe

06.03.2008
HDT Fachveranstaltung am 26.-27. Mai 2008 in Essen

Durch Brände kommen pro Jahr etwa 600 Menschen in Deutschland zu Tode und etwa 6000 Menschen werden verletzt. Die wirtschaftlichen Schäden bewegen sich im Bereich einiger Milliarden Euro pro Jahr.

Deshalb ist Brandsicherheit wichtig, vor allem für viele leicht brennbare Kunststoffe, wenn sie z.B. in Gebäuden in großen Mengen eingesetzt werden oder in Elektrogeräten und Installationen in der Nähe möglicher elektrischer Zündquellen verbaut werden.

Grund genug für das Haus der Technik in Essen, am 26.-27. Mai 2008 eine Fachveranstaltung „Moderne Flammschutzmittel für Kunststoffe“ anzubieten.

Dieses Seminar ist eine Einführung in die Chemie und Wirkungsweise von Flammschutzmitteln. Anschaulich werden die technischen Möglichkeiten für verschiedene Polymere dargestellt, denn die Verbrennung von Kunststoffen ist ein Prozess, der wesentlich von Vorgängen im Bereich der Polymeroberfläche geprägt ist. Die Zufuhr von Wärmeenergie aus der Zündquelle führt zunächst zur Erweichung, dann zur Zersetzung des Kunststoffes.

In dieser Zersetzungszone laufen unter Energieverbrauch chemische Reaktionen ab, die zur Verkohlung und/oder zur Freisetzung von unbrennbaren und brennbaren Gasen führen (Pyrolyse). Letztere sind für den Brandverlauf entscheidend, da sie im Gemisch mit Sauerstoff zünden, woraus sich die eigentliche Feuererscheinung entwickelt.

Flammschutzmittel bewirken eine teilweise bzw. vollständige Unterbrechung dieses Kreislaufes. Je nach Typ erfolgt dies durch chemische oder physikalische Prozesse in der kondensierten Phase oder in der Gasphase. Die wichtigsten Gruppen von Flammschutzmitteln sind Halogenverbindungen, Phosphorprodukte sowie die anorganischen Hydroxide Al(OH)3 und Mg(OH)2.

Im Seminar stehen die praktische Umsetzung und auch wirtschaftliche Machbarkeit im Vordergrund. Daher ist diese Fachveranstaltung, die von Herrn Dr. Adrian Beard (Clariant GmbH Hürth) geleitet wird, besonders geeignet für Leute, die einen Einstieg in diese Thematik suchen und vielleicht konkrete Fragestellungen für ihre Anwendung haben. Aber auch erfahrene Praktiker lernen neueste Entwicklungen kennen.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Ramzi), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter

http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-373-9.html

Pressekontakt

Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Hollestraße 1, 45127 Essen
Tel. 0201 – 18 03 251, Fax. 0201 – 18 03 269
E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de

Kai Brommann | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-373-9.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zu Einblicken in die unterschiedlichen Ebenen des 3D-Druckens und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten - 2017
26.04.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Praxisworkshop Mikrooptische Beleuchtungsanwendungen, 12.09.17 in Göttingen
24.04.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie