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Sichere Städte: Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten kommunaler Sicherheitspolitik

06.03.2008
Difu-Seminar vom 21. - 23. April 2008 in Berlin

Für sichere Städte und Gemeinden zu sorgen, ist eine Querschnittsaufgabe. Die Rahmenbedingungen kommunaler Sicherheitspolitik haben sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt.

Bekannte Themen wie die kommunale Kriminalprävention werden neu diskutiert, neue Fragestellungen sind hinzugetreten. Sichere Städte sind zu einem Thema öffentlicher Diskussion geworden. Reale Sicherheitslage und öffentliche Wahrnehmung unterscheiden sich dabei zum Teil erheblich.

Neue Organisationsstrukturen haben sich entwickelt. Der Wegfall "nebenbei" produzierter Sicherheit muss durch neue Sicherheitsmaßnahmen technischer oder personeller Art kompensiert werden. Der Aufgabenbereich kommunaler Ordnungsdienste hat sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert.

Strukturelle Veränderungen wie die Privatisierung und Aufteilung ehemals staatlicher Infrastrukturen und die zunehmende Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnik machen die Einbeziehung neuer Akteure in eine ohnehin sehr heterogene Akteurslandschaft (Polizei, Ordnungsdienste, Freiwilligenorganisationen, private Sicherheitsdienste usw.) notwendig. Das Seminar geht der Frage nach, welche Handlungsmöglichkeiten Kommunen im Umgang mit diesen veränderten Bedingungen haben:

+++ Wie haben sich Risikowahrnehmung und tatsächliche Sicherheitslage in unterschiedlichen städtischen Räumen verändert?

+++ Wie kann eine integrierte kommunale Sicherheitspolitik aussehen? Welche Möglichkeiten der umfassenden Vernetzung von Prävention und Repression bestehen?

+++ Wie sind die rechtlichen Grundlagen der örtlichen Gefahrenabwehr gestaltet? Welche Handlungsinstrumente stehen zur Verfügung und wie werden sie genutzt?

+++ Wie hat sich die kommunale Kriminalprävention entwickelt? Wie sieht erfolgreiche kriminalpräventive Öffentlichkeitsarbeit aus?

+++ Welche Strategien, Konzepte und Maßnahmen gibt es zur Verbesserung der Sicherheit im Öffentlichen Personenverkehr?

+++ Welche technischen Unterstützungsinstrumente stehen zur Verfügung und wie können sie sinnvoll eingesetzt werden?

+++ Wie können städtebauliche Maßnahmen die kommunale Kriminalprävention unterstützen? Wie sehen erprobte Konzepte zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum aus?

+++ Welche Möglichkeiten der Qualitätssicherung können in der kommunalen Kriminalprävention genutzt werden?

Zielgruppen
Führungs- und Fachpersonal aus Ordnungs- und Sozialverwaltung, Jugend-, Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsämtern, Polizei, Einzelhandelsverbänden, Industrie- und Handelskammern, öffentlichen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden sowie Ratsmitglieder
Detailliertes Seminarprogramm/Information über Teilnahmegebühren und Anmeldemöglichkeiten:

http://www.difu.de/seminare/08sichere-staedte.programm.shtml

Tagungsort
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Seminarleitung
Dipl.-Geogr. Holger Floeting, Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp
Veranstaltungssekretariat
Sylvia Bertz, Telefon: 030/39001-258, bertz@difu.de
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
Weitere Informationen:
http://www.difu.de/seminare/08sichere-staedte.programm.shtml Programm
http://www.difu.de/seminare/difu-seminare-gesamtprogramm.pdf Difu-Jahresprogramm

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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