Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicher ist sicher! Seminar „Praktische Anwendung der neuen BetrSichV auf Chemische Anlagen“

07.02.2008
Aufgrund der seit 2002/2003 u.a. auch für Arbeitsmittel in Chemischen Anlagen rechtsgültigen Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss an bereits ausgelieferten Komponenten, wie z.B. Rührern, Mischern, Behältern, bis hin zu ganzen Anlagenteilen bzw. kompletten verfahrenstechnischen Anlagen der Betreiber bzw. der Benutzer seine betriebliche Sorgfaltspflicht wahren, und zwar im Rahmen der darin (in der BetrSichV) aufgeführten, einzuhaltenden Bestimmungen.

Von daher hat sich der Betreiber insbesondere an den § 10 (1) zu halten, welcher besagt, dass jene Arbeitsmittel, wie Werkzeuge, Maschinen, Teilanlagen, deren Sicherheit von den Montagebedingungen, und damit vom Zusammenbau abhängt, von einer Befähigten Person (also von einem Sachkundigen) zu prüfen sind und dass erst nach dieser Prüfung eine Freigabe des betreffenden Arbeitsmittels erfolgen kann (§ 11), insbesondere nach Instandsetzungsarbeiten. Für alle Komponenten und Anlagenteile sind Prüffristen aufgrund von Gefährdungsbeurteilungen festzulegen.


Das Haus der Technik in Essen bietet dazu am 13.-14. März 2008 ein Seminar "Praktische Anwendung der neuen BetrSichV auf Chemische Anlagen" an.

Es wird der Anwendungsbereich der BetrSichV auf verschiedene Arbeitsmittel und verfahrenstechnischen Komponenten im Bereich der Chemischen Anlagen dargestellt. Das Anforderungsprofil der Befähigten Person dafür erarbeitet. Der Prüfumfang, die Prüftiefe und die Prüffristen sämtlicher Arbeitsmittel werden vorgestellt. Es erfolgt eine klare Abgrenzung zu den überwachungsbedürftigen Komponenten und Anlagenteilen. Die Vorgehensweise bei der Prüfung von Altanlagen, sowie deren Bestandsschutz, wird erörtert.

... mehr zu:
»BetrSichV

Es wird klar herausgearbeitet, was eine wesentliche Veränderung und was (nur) eine Änderung an einer Anlage bzw. in einer Prozessführung ist, mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Die Schnittstelle zwischen Beschaffenheits- und Betriebsanforderungen wird klar definiert. Der Einfluss eines Eigenumbaus (Eigenhersteller) auf die Konformität der Anlage wird ausführlich herausgestellt. Es wird auf das Vertragsverhältnis mit Subunternehmern eingegangen. Auch der Versicherungsschutz (Haftung) wird ausführlich besprochen.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Ramzi), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter

http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/ W-H050-03-304-8.html

Pressekontakt

Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Hollestraße 1, 45127 Essen
Tel. 0201 – 18 03 251, Fax. 0201 – 18 03 269
E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de

Kai Brommann | Haus der Technik e.V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/ W-H050-03-304-8.html

Weitere Berichte zu: BetrSichV

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Internationaler Workshop zu CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen am 18. Juni 2018 in Stuttgart
07.05.2018 | Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

nachricht Seminar im HDT - Versuche durchführen, dokumentieren und auswerten
24.04.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics