Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Arbeiten in Netzwerken, aber wie?

15.06.2009
krea·nets-Workshop mit Beteiligung der Universität Heidelberg am 17. Juni in Frankfurt am Main

Arbeiten in Netzwerken, aber wie? Über diese Frage möchten die Forscher des krea·nets-Teams mit Initiatoren, Mitgliedern und Managern von Unternehmensnetzwerken auf dem ersten krea·nets-workshop am 17. Juni in Frankfurt am Main ins Gespräch kommen.

krea·nets steht für Kreativität und Innovation durch Vernetzung und vereint wissenschaftliches und strategisches Know-how. Dahinter steht ein Forschungsverbund der Universitäten Heidelberg, Hamburg, der Business School Heilbronn sowie der BRANTA Expert Net Consulting GmbH.

Gemeinsam mit elf weiteren Experten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis werden Netzwerke kleinerer und mittlerer Unternehmen analysiert, um Strategien und Konzepte zur Verbesserung der Vernetzung vorzulegen. Auf Seiten der Ruprecht-Karls-Universität ist Prof. Dr. Johannes Glückler vom Geographischen Institut an diesem Projekt beteiligt.

Die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland sind so genannte KMUs - kleine und mittlere Unternehmen. Sie bilden das Rückrat der Wirtschaft und stellen darüber hinaus die überwiegende Anzahl der Arbeitsplätze. Werden sie in ihrer Innovationsfähigkeit unterstützt, so wird auch der nationale Standort gestärkt.

Das krea·nets-Team entwickelt Lösungen für das Design und die Steuerung von KMU-Netzwerken. Wettbewerbsfähigkeit und Innovation werden so als Kooperationsgewinn in Netzwerken gestärkt. Das trägt u.a. zur Verbesserung von Arbeitsabläufen bei. Am Ende steht ein Beratungskonzept für Netzwerke.

Anfang dieses Jahres wurden bundesweit mehr als 180.000 Unternehmen (KMU) zum Engagement und der Gestaltung von Unternehmensnetzwerken befragt. Auf dem 1. krea·nets-Workshop wird das Ergebnis dieser Studie präsentiert und zugleich das Forschungsdesign von krea·nets vorgestellt. Außerdem soll aufgezeigt werden, wie Netzwerke an diesem Forschungsprojekt partizipieren können. Wegen der großen Nachfrage ist ein weiterer Präsentationstermin geplant. Datum und Veranstaltungsort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF), die organisatorische Begleitung übernimmt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Ziel des Förderschwerpunkts Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements ist es, innovationsförderliche Strategien, professionelle Konzepte, Methoden, Instrumente und Modelllösungen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit aller Akteursebenen zu generieren.

Teilnahme und weitere Infos zu diesem Projekt unter: http://www.kreanets.com

Allgemeine Rückfragen von Journalisten bitte an:
Universität Heidelberg
Kommunikation und Marketing
Dr. Michael Schwarz, Pressesprecher
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
Irene Thewalt
Tel. 06221 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.kreanets.com
http://www.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Dritter Workshop „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit“
12.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Leise und effektiv!
09.01.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie