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Alternative Finanzierungs- und Beschaffungsformen

14.01.2011
Difu-Seminar am 3. und 4. März 2011 in Berlin

Die Kommunen stehen vor einem Finanzierungsproblem. Die Ausgaben steigen schneller, als die Einnahmen. In der letzten Wirtschaftskrise waren die Einnahmen und Zuweisungen meist sogar rückläufig und die Bedeutung von Krediten hat rapide zugenommen.

Damit die Kommunen ihren Aufgaben auch zukünftig gerecht werden können, werden neue Formen der Finanzierung benötigt. Es gilt zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen bzw. vorhandene besser zu nutzen und den Mitteleinsatz effizienter und effektiver zu steuern. Darüber hinaus muss auch über Formen der Beschaffung diskutiert werden, bei denen die Kommune die Aufgabenerledigung zwar sicherstellt, aber nicht zwangsläufig selbst bzw. allein wahrnimmt.

Die Vorteile der im Seminar betrachteten Ansätze können in effizienteren Abläufen, der Nutzung von Know-how anderer Akteure und neben anderen auch in der schnelleren Verfügbarkeit von Leistungsangeboten liegen. Ebenso wichtig wie die positiven finanziellen Auswirkungen, die sich mit dem Einsatz alternativer Finanzierungs- und Beschaffungsinstrumente erzielen lassen, sind die strategischen Fortschritte etwa hinsichtlich des Umgangs mit dem kommunalen Vermögen. Einige der betrachteten Instrumente wurden bisher überwiegend im Kontext mit PPP gesehen. Im Seminar wird deutlich, welche Möglichkeiten sich die Kommunen aber darüber hinaus durch deren Einsatz erschließen können, auch ohne (privaten) Partner. Gleichzeitig erlangen aber andere Formen der Einbindung von Partnern, z. B. der lokalen Wirtschaft, in kommunale Aktivitäten wachsende Bedeutung. Dies kann zu neuen Formen der lokalen Governance führen. Die im Seminar diskutierten Instrumente sind deshalb über die rein finanzielle Perspektive hinaus wichtige Bestandteile einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Neben praxisorientierten Hinweisen zu den Möglichkeiten des Einsatzes insbesondere der bisher noch seltener genutzten Finanzierungs- und Beschaffungsinstrumente und zur jeweiligen Vorgehensweise geht es dabei insbesondere um eine Bewertung einzelner Modelle auf der Grundlage konkreter Erfahrungen. Die folgenden Leitfragen stehen dabei im Mittelpunkt:

- Welche alternativen Beschaffungs- und Finanzierungsmodelle gibt es?
- Welche Vor-/ Nachteile sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede haben die einzelnen Ansätze?
- Welche Erfahrungen gibt es in den Kommunen und was kann daraus gelernt werden?
- Welche Voraussetzungen müssen die Kommunen erfüllen und wo sind Defizite erkennbar?

- Wer kann bei der Auswahl und Anwendung im konkreten Bedarfsfall unterstützen?

Die einzelnen Seminarblöcke beinhalten verschiedene Anwendungsbeispiele, aus denen sich Erkenntnisse für eigene Problemlösungen übertragen lassen. Ein besonderer Vorteil von Difu-Seminaren ist außerdem die Möglichkeit, intensiv mit anderen kommunalen Akteuren über die Inhalte des Seminars zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und damit das Seminar mit zu gestalten.

Teilnehmerkreis: Führungs- und Fachpersonal aus Kämmerei/Controlling/Beschaffung sowie dem Finanzbereich kommunaler Unternehmen, aus Kammern und Verbänden sowie für Ratsmitglieder

Seminarleitung: Dipl.-Kfm. (FH) Stefan Schneider, Dr. Busso Grabow, Deutsches Institut für Urbanistik

Programmflyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_alternative
_finanzierungsformen.programm.pdf
Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 15, 10969 Berlin
Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/seminaranmeldung-alternative-finanzierungs-und.html
Anmeldung/Fragen zur Veranstaltung:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 15
10969 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.kommunalweb.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

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Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

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Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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