Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

7. Workshop Photovoltaik-Modultechnik von EnergieAgentur.NRW und TÜV Rheinland im November mit knapp 400 Experten in Köln

14.10.2010
25./26. November 2010 bei TÜV Rheinland in Köln / Expertentreff für Hersteller und Zulieferer von PV-Modulen sowie Errichter und Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, Entwickler und Forschungseinrichtungen

Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland veranstaltet die EnergieAgentur.NRW den 7. Workshop Photovoltaik-Modultechnik. Am 25. und 26. November 2010 diskutieren Fachleute der Branche – von Herstellern über Betreiber bis zu Vertretern von Forschungseinrichtungen – in Köln aktuelle Entwicklungen der Modultechnik.

Im Zentrum stehen die internationale Entwicklung des PV-Marktes sowie die Auswirkungen der EEG-Novelle in Deutschland, neue Trends in der Produktionstechnik und Verfahren zur Qualitätssicherung ebenso wie Aspekte der Prüfung und der Zertifizierung. Die Veranstalter rechnen mit rund 400 Teilnehmern.

Im aktuellen Jahr haben sich die Rahmenbedingungen für die deutsche PV-Industrie stark verändert. Der Preisverfall der Module, die zahlreichen Kürzungen der EEG-Solarstromvergütung und der anhaltende Druck durch den Wettbewerb aus dem Ausland treffen die Branche.

„Wir wollen den Solarstandort Nordrhein-Westfalen weiter stärken und die in diesem Spannungsfeld stehenden Akteure aktiv unterstützen. Daher bieten wir mit Fachveranstaltungen und auch mit unseren Aktivitäten im Rahmen des Netzwerks Photovoltaik sowie der Solarstromkampagne Plattformen zum fachlichen Austausch“, erläutert Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.

„Wir können heute bei weitem noch nicht absehen, wo die Grenzen der Photovoltaik-Anwendungen liegen. Solange wir stetig Neuland betreten, ist die Diskussion über das Für und Wider technischer Innovationen unerlässlich. Dabei spielen Qualität und Sicherheit der PV-Anlagen eine zentrale Rolle, um die Herausforderungen der stetigen Veränderung zu bewältigen. Genau dazu dient unser Branchentreff“, so Wilhelm Vaaßen, Vorsitzender des Programmausschusses des Workshops und Geschäftsfeldleiter für Regenerative Energien bei TÜV Rheinland.

„Die Reduzierung der Fertigungs- und Systemkosten, die schnelle Umsetzung von Innovationen und eine umfassende Qualitätssicherung werden mehr denn je zentrale Faktoren für den Erfolg der Unternehmen sein. Der Workshop bietet hierbei eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen in den genannten Bereichen zu informieren“, ergänzt Dr. Benedikt Rösen, Manager des Netzwerks Photovoltaik NRW (www.photovoltaik.nrw.de) der EnergieAgentur.NRW.

TÜV Rheinland hat mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten im Labormaßstab 1995 begonnen und es seitdem zum Weltmarktführer gebracht. Zum Kölner Solarprüfzentrum, das im Rahmen des Fachkongresses besichtigt werden kann, gehört neben dem 1.800 Quadratmeter großen Labor ein 800 Quadratmeter großes Außentestfeld. Weltweit unterhält TÜV Rheinland sieben Labore zur Prüfung von Solarmodulen und -systemen, in denen über 150 Experten arbeiten. Rund 80 Prozent aller Hersteller von Solarmodulen lassen ihre Produkte dort testen, um internationale Marktzulassungen zu erhalten.

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: Sie managt die Cluster EnergieRegion.NRW und EnergieForschung.NRW, treibt in diesem Rahmen technische Innovationen voran und forciert den Know-How-Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit der Kampagne „Photovoltaik NRW – Solarstrom für Nordrhein-Westfalen“ unterstützt sie PV-Unternehmen aus NRW im Marketingbereich und wirbt für den klimafreundlichen Solarstrom. Darüber hinaus bietet die EnergieAgentur.NRW umfassende Beratungs- und Weiterbildungsleistungen und unterstützt im Bereich Außenwirtschaft.

7. Workshop Photovoltaik-Modultechnik, 25./26. November 2010
von EnergieAgentur.NRW und TÜV Rheinland Group
Ort: Rheinland Saal, TÜV Rheinland Group, Am Grauen Stein, 51105 Köln-Poll
Teilnahmegebühr: 330 Euro zzgl. MwSt. (inkl. Verpflegung und Abendbuffet)
Ansprechpartner für weitere Informationen und Buchung:
Thorsten Löllgen, TÜV Rheinland Group,
Telefon: 02 21/8 06-41 92,
mailto:thorsten.loellgen@de.tuv.com, http://www.tuv.com
Veranstalter: EnergieAgentur.NRW, Haroldstraße 4, 40213 Düsseldorf,
mailto:info@energieagentur.nrw.de, http://www.energieagentur.nrw.de

Uwe H. Burghardt | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.photovoltaik.nrw.de
http://www.energieagentur.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Leicht aber robust entwickeln und konstruieren!
13.09.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Das Zeitalter des Interface: Experten diskutieren neue exotische Zustände in Supraleitern
12.09.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften