Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5th International Workshop on Adhesion-GPCR

26.04.2010
Am 1. Mai findet in Leipzig der 5. Internationale Workshop zu Adhäsions-GPCRs statt. Adhäsions-GPCRs bilden eine ungewöhnliche, bisher wenig aufgeklärte Subfamilie der GPCRs, die u. a. eine Rolle in der Immunabwehr, in der Entwicklung des Gehirns und in Tumoren spielen.

G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) sind die größte Gruppe der Membranrezeptoren und kommen in fast allen Lebewesen vor. In der Medizin nehmen GPCRs eine Schlüsselposition ein: etwa 60% aller verschreibungspflichtigen Medikamente wirken auf diese Rezeptoren.

Am 1. Mai findet in Leipzig der 5. Internationale Workshop zu Adhäsions-GPCRs statt. Adhäsions-GPCRs bilden eine ungewöhnliche, bisher wenig aufgeklärte Subfamilie der GPCRs, die u. a. eine Rolle in der Immunabwehr, in der Entwicklung des Gehirns und in Tumoren spielen.

Um die Wirkungsweise und Funktion der Adhäsions-GPCRs zu verstehen, beschäftigt sich der Workshop mit deren Struktur und dem Prozessing, ihren Liganden und der Signaltransduktion über diese Rezeptoren.

Eingeladen wurden Referenten aus Großbritannien, Dänemark, Taiwan, Russland, Schweden, den Niederlanden, den USA und Deutschland. So wird Helgi Schiöth (Uppsala) über die Evolution der Adhäsions-GPCRs, die wesentlich durch seine bioinformatischen Forschungen definiert wurden, referieren. Der Charakterisierung von Adhäsions-GPCRs im Immunsystem widmet sich Jörg Hamann (Amsterdam). Andreas Russ (Oxford) untersucht Adhäsions-GPCRs im Fadenwurm C. elegans, einem bei Forschern beliebten Modellorganismus. Yonna Wards (Bethesda) stellt klinisch wichtige Ergebnisse zu einzelnen Rezeptoren in der Tumorprogression vor.

Der Workshop bietet die Gelegenheit, über den aktuellen Fortschritt auf dem Gebiet der Adhäsions-GPCR-Biologie zu diskutieren und Kooperationen zwischen WissenschaftlerInnen auf diesem Forschungsfeld zu fördern.

Nach 2004 findet der Internationale Workshop zu Adhäsions-GPCRs bereits zum 2. Mal in Leipzig statt, darüber freuen sich die Organisatoren Gabriela Aust und Torsten Schöneberg von der Universität Leipzig. Der Workshop wird unterstützt von der DFG-Forschergruppe 748 „Neuronal and glial P2 receptors“ und vom SFB 610 „Protein-Zustände mit zellbiologischer und medizinischer Relevanz“.

Veranstaltungsort: Villa Tilmans, Wächterstraße 30, 04107 Leipzig

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. rer. nat. G. Aust
Universität Leipzig, Medizinische Fakultät
Forschungslabore der Chirurgischen Kliniken I und II
Liebigstraße 20
04103 Leipzig
Telefon: 0341 97-17555
E-mail: gabriela.aust@medizin.uni-leipzig.de

Dr. Bärbel Adams | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de

Weitere Berichte zu: Adhäsions-GPCRs GPCRs Immunabwehr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Praxisworkshop Mikrooptische Beleuchtungsanwendungen, 12.09.17 in Göttingen
24.04.2017 | PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

nachricht 1. Essener Gefahrguttage am 19.-20. September 2017 mit fachbegleitender Ausstellung
24.04.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung