Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. Internationaler Workshop zum Thema „Thermo-Mechanische Ermüdung“ an der BAM

26.04.2016

Vom 27. bis 29. April 2016 treffen sich 90 internationale Experten aus Industrie und Forschung an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) beim „International Workshop on Thermo-Mechanical Fatigue“.

Bauteile in Flugtriebwerken, Verbrennungsmotoren und in thermischen Kraftwerken werden häufig zeitlich veränderlichen Beanspruchungen ausgesetzt, die durch Änderungen in thermischen und mechanischen Belastungen verursacht werden.

Diese Beanspruchungsart wird üblicherweise unter dem Begriff „Thermo-Mechanische Ermüdung“ (TMF, Thermo-Mechanical Fatigue) erfasst.

Die sichere Berechnung und Auslegung dieser Bauteile benötigt die Bereitstellung von zuverlässigen Werkstoffdaten und -kennwerten, die in reproduzierbarer Form durch allgemein anerkannte Prüfverfahren ermittelt werden.

INDUSTRIEUNTERNEHMEN, FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN UND UNIVERSITÄTEN DISKUTIEREN EXPERIMENTELLE ASPEKTE BEI DER ZUVERLÄSSIGEN ERMITTLUNG VON WERKSTOFFDATEN

Von 27. bis 29. April 2016 veranstalten das High Temperature Mechanical Testing Committee (HTMTC), die European Structural Integrity Society (ESIS), der Deutsche Verband für Materialforschung und -prüfung (DVM) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zum dritten Mal den International Workshop on Thermo-Mechanical Fatigue.

Rund 90 Teilnehmer aus 17 Ländern werden aus der Sicht von Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten die experimentellen Aspekte bei der zuverlässigen Ermittlung von Werkstoffdaten diskutieren und die Entwicklung von geeigneten Modellen zur Vorhersage des Werkstoffverhaltens und zur Simulation von Bauteilen präsentieren.

Der aktuelle Stand der Normungsansätze von ISO und ASTM auf dem Gebiet der TMF-relevanten Prüfverfahren wird in diesem Kreis vorgestellt und diskutiert.

Dr.-Ing. Pedro Dolabella Portella, Leiter der Abteilung 5 „Werkstofftechnik“ an der BAM, erwartet einen spannenden Austausch mit den internationalen wissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen:

“Flugtriebwerke haben extrem hohe Sicherheitsanforderungen. Für ihre Auslegung benötigen wir Daten zum Werkstoffverhalten unter möglichst betriebsnahen Versuchsbedingungen. Meine BAM-Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns auf das dritte Treffen der internationalen Experten-Gemeinschaft im Bereich der thermo-mechanischen Ermüdung.“

Weitere Informationen zum „International Workshop on Thermo-Mechanical Fatigue“:

http://www.tmf-workshop.bam.de/en/tmf_home/index.htm

Kontakt:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Venio Quinque, M.A., LL.M./LL.B.
Leiter Referat Unternehmenskommunikation
T: + 49 30 8104-1002
presse@bam.de

www.bam.de

Über die BAM

DIE BAM GEWÄHRLEISTET SICHERHEIT IN TECHNIK UND CHEMIE.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

SICHERHEIT MACHT MÄRKTE.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bam.de

M.A., LL.M./LL.B. Venio Quinque |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Leicht aber robust entwickeln und konstruieren!
13.09.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Das Zeitalter des Interface: Experten diskutieren neue exotische Zustände in Supraleitern
12.09.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften