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Zehn Projekte sind für den Preis nominiert. Wie bei der Oscar-Verleihung erfahren die zehn nominierten IT-Experten-Teams erst bei der Vergabe der Preise, ob sie einen der drei Preise erhalten. Als besonderes Highlight werden humanoide Roboter als "Helfer" die Preise an die Laudatoren überreichen.
Mit seiner Dotierung von 100.000 Euro für den ersten Preis, 60.000 Euro für den zweiten und 40.000 Euro für den dritten Preis ist der Deutsche IT-Sicherheitspreis der am höchsten dotierte Preis für IT-Sicherheit und einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Der Preis wurde 2006 in Bochum zum ersten Mal vergeben und wird alle zwei Jahre verliehen. Eingereichte Arbeiten sollen vor allem innovativ sein, aber auch reale Marktchancen haben.
Deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen spielen in der IT-Sicherheit eine weltweit führende Rolle. Mit der Ausschreibung des Deutschen IT-Sicherheitspreises verfolgt die Horst Görtz Stiftung das Ziel, die Wettbewerbsposition von IT-Sicherheit "made in Germany" weiter zu festigen und zu fördern. Damit will die Horst Görtz Stiftung einen Beitrag leisten, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken.
Das Spektrum der vorgeschlagenen Themen reicht von neuartigen Anti-Spam-Mechanismen bis zur Zukunftssicherheit von elektronischen Signaturen. Organisiert wurde die Ausschreibung und die Begutachtung vom Darmstädter Zentrum für IT-Sicherheit (DZI) an der TU Darmstadt. Die Preisverleihung findet in den Räumen des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt, Rheinstraße 75, statt. In einer begleitenden Ausstellung werden unter anderem eine Quantenlaserstrecke der TU Darmstadt und das kryptographische Brechen einer WLan Funkverbindung live gezeigt.
Pressetermin:
Deutscher IT-Sicherheitspreis, Freitag, 24. Oktober 2008, ab 15 Uhr
Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT),
Rheinstraße 75, 64295 Darmstadt
Programm:
14-15 Uhr Empfang
15-16.30 Uhr Bekanntgabe der Gewinner, danach Get Together
Ab 16.30 Uhr besteht für Pressevertreter die Möglichkeit zu Interviews.
Die Horst Görtz Stiftung
Die 1996 gegründete Horst Görtz Stiftung widmet sich insbesondere der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der IT-Sicherheit sowie der Hilfe für krebskranke Kinder und Koma-Patienten.
Dr.-Ing. E. h. Horst Görtz, 1937 in Solingen geboren, gründete 1983 die utimaco software GmbH, die sich auf das Spezialgebiet IT-Sicherheit konzentrierte. 1996 wurde sie in die Utimaco Safeware AG umgewandelt. Bis 1997 war Görtz Vorsitzender des Vorstands und bis zum Frühjahr 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats.
2002 erhielt Horst Görtz die Würde eines Ehrensenators der Technischen Universität Darmstadt. Damit würdigte die TU die Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Sicherheit in der Informationstechnik durch die Horst Görtz Stiftung. Diese Professur ermöglichte der TU Darmstadt, gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen in der Region ein europaweit anerkanntes Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit in Aus- und Weiterbildung sowie in der Forschung zu etablieren.
Jörg Feuck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-darmstadt.de/
www.horst-goertz.de/it_preis.html
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