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Europaweit laufen Maßnahmen zur Luftreinhaltung durch Abgasvermeidung. Galten bisher Anreize für lokale und regionale Nachrüstprogramme, Einfahrverbote in Umweltzonen oder Vorgaben bei der Auftragsvergabe öffentlicher Einrichtungen als Königsweg, überzeugt eine innovative Elektronik aus Heinsberg die Jury beim Innovationspreis 2009 in Aachen.
Stop-and-Go-Luftverschmutzungen senken
Diesel-Partikelemissionen aus Industriemotoren, PKW, LKW und Baumaschinen (On- und Off-Road) verursachen Gesundheitsschäden und beschleunigen den „Global Warming“- Effekt.
Dieselfahrzeuge erzeugen besonders im Stop und Go Betrieb einen erhöhten CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch. Die intelligente Elektronik „EDA“ (ökonomische Fahrassistent), zwischen dem Gaspedal und dem Original Steuergerät installiert, zeigt zukunftsweisende Lösung bei der Abgasvermeidung. Die bei Abfallwirtschaftsfahrzeugen getestete neue Technologie lässt sich dabei auf viele andere Anwendungsbereiche übertragen und ist daher für eine Reihe von Branchen von großer Bedeutung. Das System aktiviert sich automatisch bei Stop-and-Go-Betrieb und ermöglicht eine Kraftstoffersparnis in Höhe von fünf Prozent sowie eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 2,7 Tonnen je Abfallsammelfahrzeug und Jahr nach sich.
„Im Jahr 2007 gestartet, können wir bereits heute auf über 300 ökonomische Fahrassistenten europaweit verweisen. Das reproduzierbare Fahrverhalten, ohne Schulungsaufwand der Fahrer und die relative geringen Investitionskosten überzeugen verantwortungsbewusste Fuhrparkmanager. Der Preis, in der Kategorie Gründung, ist für uns gleichzeitig eine Herausforderung die Technik auch auf andere Dieselmotoren wie Hafenfahrzeuge, Stadtbusse oder Baumaschinen einzustellen“, so Matthias Schröder“, Geschäftsführer Schröder Motorentechnik GmbH aus Heinsberg.
Zählten bisher Fuhrparknachrüstungen auf EURO 5-Norm oder die Verwendung alternativer Treibstoffe als gängigste Methoden zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, steckt sich die ENO GmbH (Entsorgung Nord GmbH) Müllentsorger in Bremen, höhere Ziele und setzt auf weitere umweltschonende Lösungen.
„Um unserem Anspruch einer umweltgerechten Fahrzeugflotte gerecht zu werden, scannen wir den Markt ständig auf neue Technologien ab. So kamen wir auch auf das EDA- System und konnten bereits erfolgreich erste Tests absolvieren, die eine Senkung des Treibstoffverbrauchs im Stadtverkehr bestätigen. Derzeit laufen auch weitere Optimierungsversuche des Schüttmanagements bei Zöller Fahrzeugen mit dem EDA-System“, so Peter Eden Prokurist ENO GmbH.
Technikbeschreibung:
Bis jetzt war der Fahrer eine nicht einzuschätzende Größe, die maßgeblich für den Kraftstoffverbrauch verantwortlich ist. Gerade durch die Fahrumstände der Abfallsammelfahrzeuge im Sammelbetrieb mit häufigen Stop and Go`s haben eine besonders negative Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch. Hier setzt das EDA an und erkennt automatisch den Stop-and-Go Betrieb bei Müllfahrzeugen im Sammelbetrieb und wird aktiviert. Durch eine dynamische Deaktivierung des EDA wird sichergestellt, dass das Müllfahrzeug im normalen Straßenverkehr uneingeschränkt nutzbar bleibt. Ist das EDA aktiv wird unter einer Geschwindigkeit von 50 km/h das Gaspedal in Echtzeit auf die ökonomisch optimale Leistungskurve des Motors eingestellt. Dabei werden zusätzlich die Motordrehzahl und die Fahrgeschwindigkeit überwacht. Wenn der Fahrer mit voller Gaspedalstellung anfahren will, wird anhand von hinterlegten Algorithmen das Gaspedalsignal dynamisch so modifiziert, das nur ein vordefiniertes optimales Anfahren möglich ist. Dabei sind wir unabhängig vom Fahrzeughersteller, da wir nicht im CAN-Bus eingreifen und somit keine Intervention mit dem Originalmotorüberwachungs- system haben. Das EDA ist so ausgelegt, das es nie mehr Gas geben kann, als der Fahrer wünscht. Dies wird einmal durch eine Hardwareüberwachung und zweitens durch eine Softwareüberwachung mittels Checksummen realisiert. Sollte eine Fehlermeldung vorliegen, wird das Gaspedalsignal 1 zu 1 durch das EDA weitergeleitet, so dass es zu keiner Beeinträchtigung im laufenden Betrieb kommt.
Über Schröder Motorentechnik GmbH
Seit 2007 gilt das inhabergeführte Unternehmen als innovativer Entwickler und Hersteller von Motorkonzepten mit nachhaltige Technologien zum umweltschonenden und ressourceoptimierenden Einsatz von Verbrennungsmotoren.
Im Fokus stehen dabei die Verbesserungen von Dieselmotoren zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Effizienzsteigerung durch den Einsatz von alternativen Kraftstoffen, sowie die Verringerung der Abgasemissionen wie CO2.
Maßstab für die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen ist die Zufriedenheit unserer Kunden. Als kundenorientiertes Unternehmen richten wir unser Qualitätsmanagement so aus, dass die Bedürfnisse unserer Kunden verstanden, erfasst und über die Erwartungen erfüllt werden. Aus diesem Grund sind wir DIN EN ISO 9001:2008 Zertifiziert.
Rückfragen:
Technik:
Schröder Motorentechnik GmbH
Matthias Schröder
Laakstr. 12
D-52525 Heinsberg-Oberbruch
Telefon +49 (0) 2454 9356-85
Telefax +49 (0 2454 9356-89
eMail: info@ecomotec.de
Presse:
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Uwe Manzke
freier Journalist und Wissenschaftsredakteur
Tel.: + 49 3025090973
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Uwe Manzke | Quelle: IWP Wissenschaftsredaktion
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Weitere Berichte zu: Abfallsammelfahrzeug > Abgasvermeidung > CO2-Ausstoß > Dieselmotor > Elektronik > ENO > Fahrassistent > Gaspedal > Innovationspreis > Kraftstoffverbrauch > Motorentechnik > Müllfahrzeug > Sammelbetrieb > Umweltzone
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